*ROFL* LASS MA NE LEICHE ABFACKELN *LOL*
Die Bibel
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hihi... ich hab abfackeln gehört, ich bin dabei... hmm ich lese nochmal aber gehe nicht davon aus das ich es heut noch kapiere
edit*
was für ein nonsense ich doch geschrieben habe... muss ich morgen abend mal gleich korrigieren... da dauert das schreiben eines beitrages nicht so langeDieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von caranthir ()
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Morgen kannst du es nicht mehr korrigieren. Da ist die Editiermöglichkeit weg. Ich glaub das geht nur ein paar Stunden+++ Rege Satanas! +++
+++ Ave Satanas! +++
+++ Heil Satan! +++ -
tja dann schreib ich einen drunter und wie assi ist das, dass man ein beitag nur innerhalb von 24std edieren kann, nicht jeder ist nüchtern der schreibt und wenn man am nächsten tag zur schule muss und dann arbeiten muss ist das schon nicht sehr prickelnt!
// me will immer noch das hellboard übernehmen! -
lol... tja. Du postest hier auf eigene Gefahr. Und editieren kann man sie nicht lange, da es unsinnig ist, dies nach einer gewissen Zeit zu machen, vor allem wenn sich Leute schon darauf beziehen und so. Man muss halt denken bevor man schreibt und wenn man das nicht tut, warum auch immer, ist man selber schuld+++ Rege Satanas! +++
+++ Ave Satanas! +++
+++ Heil Satan! +++ -
Wenn die Herren Satanisten bitte wieder zum eigentlichen Thema zurückkommen würden wäre ich dankbar...
Hier geht es um die Bibel, und nicht um Besoffene!
Zudem ist das mein Thema, das Lord Syn für mich aufgemacht hat.[Benutzer bis auf weiteres auf Rosa] -
Auch wenn die Herren Satanisten inzwischen wohl überzeugend schlüssig dargelegt haben, daß es sich bei "rituellen satanistischen Opferungen" um Schauermärchen handeln MUSZ, da so etwas realiter einfach nicht unauffällig durchzuziehen wäre, möchte ich auch noch kurz dazu Stellung nehmen:
Ich komme selbst aus einem Orden - und dort werden Satan keine "Opfer" gebracht, nichts und niemand wird geschlachtet! Das schwöre ich hiermit bei der Unversehrtheit meiner unbefleckten Hände.. und die brauche ich noch..
Und jetzt noch eine (unbiblische) Fragen an @spiderman:
Hast Du eigentlich Deinen "anderen" Gott, Coronzom, schon einmal.. persönlich kennengelernt?
Das soll jetzt keine böse Anspielung sein, es interessiert mich wirklich.Homo est Deus
utrolibet.de -
Original von quigor
Und jetzt noch eine (unbiblische) Fragen an @spiderman:
Hast Du eigentlich Deinen "anderen" Gott, Coronzom, schon einmal.. persönlich kennengelernt?
Sagen wir mal so, auf zwei Beinen und Highheels ist mir dieser nicht entgegengelaufen. Aber seit ich mit ihm in Berührung gekommen bin, in Trance, weiß ich was eine Bestie ist...[Benutzer bis auf weiteres auf Rosa] -
Was, um Satans unschlagbarer Potenz willen, hat Dich dann bewogen, ihn zu "Deinem" Gott zu machen?!?Homo est Deus
utrolibet.de -
Tja..., Choronzon hat mich eben auf den Geschmack gebracht, er hat Macht über mich, und ich hab nichts dagegen...[Benutzer bis auf weiteres auf Rosa]
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Äh.. zwei Fragen:
Dein Christengott hat da nichts dagegen einzuwenden?
Und von der anderen Seite: Es wird eher empfohlen, ihn zu überwinden.. vor allem, wenn man Deine Schreibweise ("choronzon", wie Crowley) bevorzugt!Homo est Deus
utrolibet.de -
Ich weiß schon warum ich wie Choronzon schreibe, was du ja zwischenzeitlich erkannt haben dürftest, wenn ich mir deinen letzten Beitrag zu Gemüte führe. Und der O.T.O ist schließlich auch sehr von Crowley geprägt.
Was von anderen empfohlen wird ist in meiner Religion nicht relevant. Na und? Dann habe ich diesen gefährlichen Teufel Choronzon eben noch nicht überwunden, da er, wie gesagt, Macht über mich hat, derer ich mich nicht erwehren kann (oder will?). Ich hab damit kein Problem solange er mich nicht zerstört.
Mein Christengott ist für die gute, helle Seite von mir zuständig, für das Religiöse in mir, für den Alltag. Die dunkle Seite des Christentums, dazu zähle ich auch die Grausamkeiten des Menschen, das Negative, das Böse usw..., vor dem auch kein vorbildlicher Christ gefeit ist, also während der Beschäftigung mit dem Dunklen schlich sich Choronzon bei mir ein, und weicht mir nicht mehr von der Stelle. Der gute Gott kann wenig dagegen unternehmen, Choronzon ist ein sehr mächtiger, hinterlistiger Deibel (oder Dämon?).
Ach ich weiß ja auch nicht, und ist mir auch egal, ich weiß nur dass ich momentan recht zufrieden bin. Und als Christ soll man auch seine Feinde lieben, von daher begehe ich eigentlich keine Sünde vor Gott, bin nur vom Teufel besessen...[Benutzer bis auf weiteres auf Rosa] -
Du hast eine sehr originelle und individualistische Auffassung vom christlichen Glauben, vor allem, wenn man berücksichtigt, daß Du Dich ja schließlich zum Katholizismus bekennst.
Wäre ich in der Bibel etwas bewanderter, wäre es tatsächlich interessant, mit Dir darüber zu diskutieren, aber ich fürchte, Du würdest in mir keinen anregenden Gesprächspartner zu diesem Topic finden - einen wirklichen Überblick über diese große Textesammlung habe ich mitnichten.
Bezüglich Coronzom bleibe ich bei meiner Schreibweise und berufe mich dabei auf die Manuskripte von John Dee in der British Museum Collection.
Ist Deine Bezeichnung als "Choronzon" als Hommage an Crowley zu verstehen? Oder als Anerkennung seiner persönlichen Erfahrung mit dieser Wesenheit und der damit stattgefundenen Charakterisierung? Es gibt auch andere Beschreibungen von Magiern, die nicht ganz so schlechte Erfahrungen mit Coronzom hatten..Homo est Deus
utrolibet.de -
Ha, ich habe ein Thema gefunden, das ich gerne anhand von Bibelzitaten diskutieren würde. nämlich die Magie.
Ich war bisher der Ansicht, daß sich die Bibel explizit gegen die Anwendung magischer Praktiken ausspricht - aber jetzt bin ich mir da nicht mehr so sicher..
Die "berüchtigte" Stelle, auf die sich die Barbarei der Inquisition berufen hat, stammt aus dem 2. Buch Mose, "Exodus":
Kapitel 22, Vers 18: "Maleficos non patieris vivere" - Die Zauberer sollst du nicht leben lassen.
Prinzipiell eindeutig. Strittig zwischen Katholiken und Protestanten war nur, ob es sich dabei potentiell um männliche und weibliche oder nur weibliche Täter handelt.
Katholische Theologen beriefen sich auf die "Vulgata", die aus hebräischen und griechischen Vorlagen entstandene lateinische Bibel, wie ich sie zitiert habe - Martin Luther aber, der Hebräisch lesen konnte, übersetzte die Stelle aus dem Originaltext: "Die Zauberinnen sollst du nicht leben lassen."
Eine gewisse reizvolle Ironie sehe ich darin, daß diese martialische Anweisung ausgerechnet aus einem Buch des Zauberers Moses stammt.. und was "male" ist, ist eine Frage des Standpunktes, die Ägypter haben zweifelsohne einen "maleficus" in ihm gesehen...
Im neuen Testament hingegen habe ich folgendes gefunden:
Matthäus 17, Vers 20: "Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so könnt ihr sagen zu diesem Berge: Hebe dich dorthin!, so wird er sich heben; und euch wird nichts unmöglich sein."
In der Vulgata entspricht diesem Textabschnitt der Vers 19: ".. quippe dico vobis si habueritis fidem sicut granum sinapis dicetis monti huic transi hinc et transibit et nihil inpossibile erit vobis."
An und für sich geht es um einen Exorzismus, einen "mondsüchtigen Knaben", den die Jünger nicht heilen konnten, und in den Versen davor regt sich Jesus darüber auf, daß er noch immer alles selbst machen muß.
Die Worte aber, die hier verwendet werden, beschränken sich nicht auf die Austreibung von Dämonen, sondern sind in meinen Augen eine klare Anweisung zur Durchführung magischer Praktiken..
Witzig, oder?Homo est Deus
utrolibet.de -
Well. Was ein Zauberer ist, war schon immer Auslegungssache. Christen behaupten dann halt, sie seien lediglich das Werkzeug Gottes. Da kann man dann nur den Kopf schuetteln.
Wunder haben sie alle gewirkt. Schliesslich musste ER ja zeigen, was er im Vergleich zu den anderen Goettern draufhat. Interessant ja auch: das AT spricht noch von anderen Goettern. Real und existent, sie sollen halt nicht angebetet werden.
Ach ja: das AT sieht noch Opfer vor. Jesus hat die Praxis dann spaeter aufgeloest. An der Erklaerung hab ich jedesmal wieder Spass. Hey, nur weil wir so eine Reinheitskultur geworden sind ist ein "Opfer" heute so verpoent. Ich mag es aber auch nicht. Gibt bessere Methoden.
@spiderman: Bitte liess dir 2. Mose Kapitel 20 Vers 7 bitte genau durch. Wie sich jemand wie du als Christ bezeichnen kann ist mir schleierhaft. Deine "Wahrheiten" treiben ja selbst gestandenen Christen Schweisstropfen auf die Stirn und Traenen in die Augen. -
Original von MoD3000
Well. Was ein Zauberer ist, war schon immer Auslegungssache. Christen behaupten dann halt, sie seien lediglich das Werkzeug Gottes.
Genau. Zauberei ist dann ein Wunder, und ein demütiges Werkzeug Gottes ist der wahre Gläubige auch noch, wenn er gerade ein lustiges Gemetzel unter Heidenkindern veranstaltet.
Interessant ja auch: das AT spricht noch von anderen Goettern. Real und existent, sie sollen halt nicht angebetet werden.
Monolatrie. Ich frage mich allerdings, wie man einen Anhänger einer solchen Glaubensrichtung eigentlich bezeichnet.. "Monolatrist" klingt irgendwie so unangenehm nach Latrine..
Ach ja: das AT sieht noch Opfer vor. Jesus hat die Praxis dann spaeter aufgeloest. An der Erklaerung hab ich jedesmal wieder Spass.
Äh, hilf mir mal, war die Erklärung nicht, daß sein eigener blutiger Opfertod sozusagen reicht? Oder gibt es da eine andere?
@Spiderman,
falls Du nicht ganz so bibelfest sein solltest, ich habe es bereits herausgesucht: MoD3000 hat Dir gerade die 10 Gebote um Deine vorwitzigen Ohren geschlagen - also doch ein ziemliches Kernstück des christlichen Glaubens.. ich bin wirklich gespannt, wie Du Dich da herauswinden willst, harhar.Homo est Deus
utrolibet.de -
Original von quigor
Ach ja: das AT sieht noch Opfer vor. Jesus hat die Praxis dann spaeter aufgeloest. An der Erklaerung hab ich jedesmal wieder Spass.
Äh, hilf mir mal, war die Erklärung nicht, daß sein eigener blutiger Opfertod sozusagen reicht? Oder gibt es da eine andere?
Das ist die offizielle.
Viel faszinierender ist: ich finde bei bibleserver.com 77 Treffer fuer "Opfer". Keines erwaehnt ein Verbot. Jesus raeumt im NT mit dem selig machenden Anspruch auf. Gleichzeitig wird das Opfer relativ zum eigenen Verdienst: Markus 12,41ff. und nimmt damit Bezug auf das Geldopfer (stupide wenn ihr mich fragt, Opfer ist eine Ersatzhandlung um Absulotion[sp?] zu erhalten).
Viel interessanter ist Hosea 6,6(,6?):
"Denn ich habe Lust an der Liebe und nicht am Opfer, an der Erkenntnis Gottes und nicht am Brandopfer."
Das ist AT!
Hingegen spricht Jesus mehrmals davon, insb. Geheilte sollten die vorgeschriebenen Opfer darbringen. Das wird immer gern unter den Tisch gekehrt.
Richtig, dass die Doktrin fast aller Christen ist, dass Jesus durch sein Opfer die Suende der Menschheit getilgt hat (das ist nicht klar und auch theologischer Streitpunkt in einigen Anschauungen). Das Brandopfer dient doch aber der Huldigung Gottes?
Ich waer mal dankbar fuer eine Stelle, wo Jesus tatsaechlich das Opfer ablehnt. Ich hab jetzt grad keine gefunden. -
Danke für Deine interessante Antwort!
Nachdem mir der schöne Satz aus Hosea imponiert - und mich gewundert - hat, habe ich Hosea nachgelesen.
Es ist leider großteils eine einzige Haßtirade in 14 Kapiteln, gespickt mit vielen Drohungen. Erst im Kapitel 14 kommt es ab Vers 2 (Vers 1 ist noch im Stil der übrigen Kapitel: "Samaria wird wüst werden; denn es ist seinem Gott ungehorsam. Sie sollen durchs Schwert fallen und ihre kleinen Kinder zerschmettert und ihre Schwangeren aufgeschlitzt werden." *wurgh*) zu versöhnlicheren Worten, WENN sich Isreal wieder zu seinem Gott bekehrt. Zuckerbrot und Peitsche.
Ich hatte insgesamt den (enttäuschenden) Eindruck, es könnte sich bei Hosea 6,6 eventuell einfach um einen Seitenhieb auf die Opfer für Baal handeln - hältst Du das für möglich?
Original von MoD3000
Hingegen spricht Jesus mehrmals davon, insb. Geheilte sollten die vorgeschriebenen Opfer darbringen. Das wird immer gern unter den Tisch gekehrt.
Soweit ich mich erinnere, hat man mir das immer damit erklärt, daß Jesus nicht die Autorität der etablierten Priesterschaft in Frage stellen und damit ihre Gegnerschaft auf sich ziehen wollte. Ich glaube aber, daß er bei anderen Gelegenheiten nicht ganz so diplomatisch war - also wieso ausgerechnet hier? Ist schon seltsam.
Und dann gibt es ja noch die Opfergeschichte, die sicher noch nie irgendjemand verstanden hat: Genesis, 4,Vers 3-7:
"3 Es begab sich aber nach etlicher Zeit, daß Kain dem HERRN Opfer brachte von den Früchten des Feldes.
4 Und auch Abel brachte von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und der HERR sah gnädig an Abel und sein Opfer,
5 aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr und senkte finster seinen Blick.
6 Da sprach der HERR zu Kain: Warum ergrimmst du? Und warum senkst du deinen Blick?
7 Ist's nicht also? Wenn du fromm bist, so kannst du frei den Blick erheben. Bist du aber nicht fromm, so lauert die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie."
Wie´s dann weiter gegangen ist, wissen wir wohl alle..
Was soll uns diese Stelle sagen? Daß Rauschebart kein Vegetarier ist?
Gleichzeitig wird das Opfer relativ zum eigenen Verdienst: Markus 12,41ff. und nimmt damit Bezug auf das Geldopfer.
Ich finde diese Stelle einfach schlimm:
"43 Und er rief seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr in den Gotteskasten gelegt als alle, die etwas eingelegt haben.
44 Denn sie haben alle etwas von ihrem Überfluß eingelegt; diese aber hat von ihrer Armut ihre ganze Habe eingelegt, alles, was sie zum Leben hatte."
Ekelhafte Vorstellung. Das wäre doch für den noblen Herrn Obergut der passende Moment gewesen, gegen diese Idiotie einzuschreiten.Homo est Deus
utrolibet.de -
@MoD, keine Zeit oder keine Lust?
Oder gibt es sonst vielleicht jemanden, der eine Lösung für das Kain-und-Abel-Rätsel gefunden hat?Homo est Deus
utrolibet.de -
Quigor ich kann leider mit der Geschwindigkeit nicht mithalten. Ich sollte einen Zeitmanagmentkurs besuchen
Zu Hosea: Wir haben hier wieder diese Doppelsinnigkeit, die gerade die spaeteren Schriften des AT auszeichnet:
Hosea 6,5f.
5 Darum schlage ich drein durch die Propheten, ich toete sie durch die Worte meines Mundes. Dann leuchtet mein Recht auf wie das Licht. 6 Liebe will, nicht Schlachtopfer, Gotteserkenntnis statt Brandopfer.
Und ich denke du liegst mit deiner Vermutung sehr richtig. Was allerdings nicht den Wert der Botschaft fuer die Glaeubigen reduziert, sondern nur die Ethik des Hosea.
Ueberhaupt gewinnt man bei einem Studium des Buches den Eindruck, der Mann habe als Gesellschaftskritiker einfach den Weg gewaehlt, der ihm offenstand.
Das 6. Kapitel Hosea ist bei mir ueberschrieben mit Bussgebet des Volkes und die Antwort Gottes, was diese These zusaetzlich stuetzt.
Das geht uebrigens so weiter in Kapitel 9:
4 Sie koennen dem Herrn kein Weinopfer mehr spenden, ihre Schlachtopfer werden von ihm nicht angenommen
Etwas komisch mutet da schon fast Kapitel 11 an:
8 Wie kann ich dich preisgeben, Ephraim, und dich ausliefern, Israel? Wie kann ich dich preisgeben gleich Adma und dich zurichten wie Zebojim? Mein Herz ist andern Sinnes, alle meine Barmherzigkeit ist entbrannt.9Ich will nicht tun nach meinem grimmigen Zorn noch Ephraim wieder verderben. Denn ich bin Gott und nicht ein Mensch und bin der Heilige unter dir und will nicht kommen, zu verheeren.
Zu deinem Abel-Text:
Ich finde hier Parallelstellen auf Hebraer 11,4 der erwaehnt, dass Abel sein Opfer im Glauben dargebracht hat. Laut Scofields Kommentar sei ein "blutiges" Opfer vorgeschrieben worden. Dieser Argumentation kann ich nicht so folgen.
Das sprang als einer der Querverweise heraus:
2. Mose 33
19Und er sprach: Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte vorübergehen lassen und will vor dir kundtun den Namen des HERRN: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.
Das duerfte schwerlich eine Diskussion durchstehen.
Ein wesentlich interessanterer Standpunkt ist 2. Mose 34,25:
Du sollst das Blut meines Opfers nicht darbringen zugleich mit dem Sauerteig, und das Opfer des Passafestes soll nicht über Nacht bleiben bis zum Morgen
Was allerdings eher Kain bevorzugt haette?
Und ausserdem ist da gleich im Anschluss Vers 26:
Das Beste von den ersten Früchten deines Ackers sollst du in das Haus des HERRN, deines Gottes, bringen.
Was eindeutig Kains Ertrag ist.
Wie also bereits die Einleitung zu meiner Einheitsuebersetzung gesteht: ein Werk mehrerer Autoren, die sich wohl nicht immer einig waren. (schon mal bemerkt, dass in Autor auch ein Tor steckt?)
Die heute wohl gueltige Lehrmeinung wird allerdings Hebraeer 11,4 sein. Im Einklang mit der Tatsache, dass alles erstmal im NT bestaetigt werden muss. Das ist allerdings ein Unding, da Genesis direkt von der Zeugung Kains und Abels zu deren Schicksal uebergeht. Es werden keine Beweise fuer Kains angebliche Verfehlung gegeben.
Was allerdings gegen den Opferstandpunkt spricht: Exodus ist zeitlich klar nach Genesis und die Bundesgesetze sollten fuer Kain und Abel als erste Nachfahren keine Geltung haben. -
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