Angst

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    • Wovor habt ihr Angst? Was empfindet ihr als bedrückend und wann fließt der kalte Schauer bei Euch über den Rücken?

      Ich hatte als Kind und auch heute noch Angst vor Gewittern. In erster Linie nicht unbedingt vor den Blitzen. Eigentlich war es seit einem bestimmten Erlebnis eher der Donner vor dem ich mich fürchtete.
      Und ich habe Angst vor dem Fliegen. Unter Anderem.
      Mea Culpa: "Ich glaube, du bist von uns Beiden der mit den vielen Ideen..."
      Lord Syn: " Und du der, der sie nicht umsetzt!"
    • spinnen :xx:
      früher hatte ich da panische angst vor und inzwischen komm ich mit den durchschnitts weberknechten ganz gut klar ^^
      aber diesen widerlichen riesigen schwarzen hausspinnen näher ich mich nach wie vor nicht ohne staubsauger :shoot:

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      Meine Organe sind offenbar nicht am richtigen Platz. - Nicht am richtigen Platz? Entsprechend welchen Kriterien? aus dem FIlm "Immortal"

      <Goliat> Cypher ruled ;)
    • Ich selber mag Weberknechte und Spinnentiere allgemein eigentlich sehr. Wobei ich bestimmt anders darüber denken würde wenn ich urplötzlich eine Wolfsspinne im Badezimmer vorfinden würde. Wie groß ist eigentlich die größte Spinnenart? Ich will gar nicht an die Urzeit denken als Krabbeltiere noch ganz andere Größen erreichten als die die man heutzutage auf unserem Planeten normalerweiser bei diesen Tieren vorfindet. Also eigentlich bin ich, wenn ich es mir recht überlege, wahrscheinlich doch nicht so ein Spinnenfreund wie ich angenommen habe. Arachnophobie ist wahrscheinlich sehr mit der Gestalt der Spinne und ihrer Bewegungsart verbunden denke ich.
      Mea Culpa: "Ich glaube, du bist von uns Beiden der mit den vielen Ideen..."
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    • hmm... Schwester Spinne ist niedlich :p

      Höhen sind auch nicht mein Ding ... aber im Hochseilgarten gings eigentlich ... ;)

      Wovor ich Angst habe ist der Tod ... das große Unbekannte ... knips Lichter aus und nie wieder leben ...
      Realität, so wissen wir aus eigener vielfacher Erfahrung, Realität ist etwas für Leute, die nicht mit Science-Fiction klarkommen
    • Vor dem Tod habe ich auch große Angst. Es kann so schnell passieren und man ist wahrscheinlich so gut wie nie darauf vorbereitet. Kann man sich überhaupt auf dieses Unbekannte vorbereiten?

      Bei was ich auch zumeist mulmige Gefühle hatte waren Bewerbungsgespräche. :rolleyes:
      Im Vergleich zu dem Tod mag das wahrscheinlich trivial klingen.
      Mea Culpa: "Ich glaube, du bist von uns Beiden der mit den vielen Ideen..."
      Lord Syn: " Und du der, der sie nicht umsetzt!"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mea Culpa ()

    • Original von Tiwjaz

      Ja indem man auf Jesus Christus hört - Seinem Wort glaubt und tut was Er sagt.


      Mal wieder so ein abgefuckter, hirngefickter Missionarstroll, der versucht uns "Ungläubige" zu bekehren?

      Kleine Anmerkung: Steck dir deinen Jesus ganz tief in den Arsch und verschone die Welt mit deinem Gesabbel.

      Aber Genug des kleinen Flames.

      Wovor ich Angst habe?
      Da gibt es vieles, aber ich belasse das lieber im Privaten.
      Ich denk,daß es bei solch privaten Fragestellungen es jedem Menschen selbst überlassen sei, ob er/sie sich dazu äußert. ;)
      Better to reign in Hell, than serve in Heaven.

      "Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Philosophie ist, wenn man trotzdem denkt. Religion ist, wenn man trotzdem stirbt." (Jürgen Becker)
    • Das wäre übrigens ein guter Moment um Angst vor mir zu entwickeln falls du nicht bei gelegenheit damit aufhörst jeden gottverhurt abgefuckten Troll zu füttern der hier her kommt. :rolleyes:

      Die politische Macht kommt aus den Gewehrläufen.
      Das kleine Rote Buch - Mao Zedong

      Ich bin ja auch nur irre in Kombination mit einem Ticken diabolischer Intelligenz. So eine Art Montgomery Burns auf Crack mit einem Gewaltproblem.
      Avalon
    • Ich habe ebenfalls angst vor dem Tod (besonders vor der Nicht-Existenz, auch wenn ich davon nichtsmehr mitkriegen werde, so will ich trozdem nicht dass das irgendwann mal passiert)
      Nur ist der Tod etwas unabwendbares. Wobei ich aber hoffe dass es ein "Leben danach" gibt, wie das aussieht weiß ich nicht (ich hatte mal die Verrückte Idee dass das hier nur ein Videospiel ist und wir wie in Matrix in so kapseln hocken und das Spiel spielen :P)
      Dr. House ist die Inkarnation Gottes, wer das nicht glaubt soll mir das gegenteil beweisen.

      "The eyes can mislead, the smile can lie, but the shoes always tell the truth."
      — Dr. Gregory House
    • Original von Tiwjaz
      Ist dem Fragesteller in seiner Angst vor dem Unbekannten jetzt durch eure Beiträge geholfen?


      Nein, aber danke für deinen Beitrag.
      Vielleicht übertreiben wir es mit unserer Trollbefürchtung hier im Forum ein wenig.

      Wenn man an Gott glaubt ist es sicher eine Hilfe. Aber wenn Jemand nicht dem Christentum nahe steht ist es wohl kaum eine Todesangstbewältigung. Ich persönlich denke, dass sofern man nie in der Situation des womöglichen Sterbens war, das Empfindungs- oder Beteiligungsgefühl für diese Situation einem selbst fern ist. Man betrachtet das Sterben als Zuschauer, als Beteiligter, aber nicht als selbst Betroffener. Religiösität scheint bei nicht wenigen Menschen mit zunehmendem Alter und dem Bewusstsein der eigenen Vergänglichkeit zuzunehmen.
      Aber wie geht der agnostische Mensch mit dem Tod und dem Danach, für das es keine Bestätigung gibt, um? Wenn eine Komapatientin, die dem Tode nahe war, sich nicht an ein schönes warmes Licht sondern an einen kalten nebligen Zustand zurückerinnert mag ein solcher Bericht auf das skeptische Zweiflergemüt eher abschreckend wirken.
      Mea Culpa: "Ich glaube, du bist von uns Beiden der mit den vielen Ideen..."
      Lord Syn: " Und du der, der sie nicht umsetzt!"
    • Hm, Angst...
      Also ne richtige Phobie hab ich bisher noch nicht bei mir fest gestellt. Mit dem Tod hab ich mich mitlerweile so ziemlich arrangiert, das ist eh unausweichlich. Hab natürlich wenig bock drauf dass es langsam und qualvoll passiert, aber geh davon aus, dass danach nix mehr kommt, deswegen hab ich auch keine große Angst vor einer Strafe Gottes oder so.
      Alt werden macht mir da viel mehr Kopfzerbrechen. Der schleichende verlust geistiger und motorischer Fähigkeiten. Den Verlust des Haupthaares nicht zu vergessen :xx:

      Ein wenig gruselt es mich manchmal allein im Dunkeln. Ich glaub zwar nicht an übernatürliches, hab aber zu viel Phantasie mir nicht vorstellen zu können, dass hinter der nächsten Ecke ein haariges, großes, tentakel bestücktes etwas lauern könnte, das mir die Gedärme aus dem Leib reißen will. Hängt aber auch davon ab, was mir gerade so im kopf rum geht.

      Was wirklich die scheiße aus mir raus gruselt, klingt wahrscheinlich merkwürdig, das sind Spiegel in der Nacht. Ich weiß nicht, ob das schon mal jemandem aufgefallen ist, aber schaut mal in nen großen Spiegel wenn der Raum nur minimal vom Mondlicht durchs Fenster erhellt wird.
      Man weiß, man sieht sich selbst, aber man erkennt sich nicht, weil da nur ein leerer, schwarzer Umriss ist, der einen Anstarrt. Es fällt mir gerade schwer zu beschreiben, was mich daran so gruselt, aber da stellen sich mir echt alle Haare auf.
      Denn die Fäulnis gebiert gräueliches Leben und die trägen Aasfresser des Erdreichs wachsen tückisch, es zu quälen und wuchern grässlich, es zu schinden.

      Gewaltige Löcher werden insgeheim gegraben, wo die Poren der Erde genügen sollten,

      und Dinge haben zu gehen gelernt, denen zu kriechen gebührt!

      [right]H.P.Lovecraft - "Das Fest" [/right]
    • @ Graverunner

      Das geht nicht nur dir so. Der Spiegel scheint Menschen allgemein wenig geheuer zu sein. Aus dem Bereich der Spiegelmagie scheinen negative Bezüge zu überwiegen. Nachts in einen Spiegel zu sehen ist ungefähr genauso wenig günstig wie ihn zu zerbrechen. Seitdem ich, wie ich mich zu erinnern glaube, davon las, dass sich der Teufel in nächtlichem Spiegelglas zeigt ist der Bezug bei mir auch davon ein wenig eingenommen. Ich selber mag Spiegel allgemein eigentlich sehr aber wenn man lange genug völlig starr in den Spiegel blickt und das " Schlangenauge" anwendet zerfließt die Ähnlichkeit langsam und man wird sich fremd ( zumindest ich empfand es derart ). Es ist ungefähr so wie wenn man häufig ein und dasselbe Wort schnell hintereinander sagt bis einem die Bedeutung abhanden kommt. Irgendwie erschien es mir seltsam und tatsächlich auch gruselig eine andere Person vor mir zu haben. Ich bin vor einiger Zeit im Internet über eine Seite zu Spiegelmagie und Volksglauben gestoßen aber leider finde ich die Seite nicht wieder. Aber woran ich mich noch erinnere war die regional unabhängig mit dem Spiegelmotiv verbundene Symbolik des Todes. Zum Beispiel das Verhängen des Spiegels nach dem Tod einer Person, seine Bedeutung als Tor in das Totenreich usw. Aber allgemein kann der Spiegel Winkel anzeigen, die man nicht unbedingt sofort überblickt. Das ist ein gruseliger Faktor wie ich finde, der im Genrefilm auch wieder zu finden ist. Das Monster, dass im Spiegel seine wahre Gestalt zeigt, oder der Spiegel durch den man den Winkel einsehen kann wo der Mörder lauert. Da man normalerweise nicht sieht was sich hinter dem Kopf abspielt funktioniert der Spiegel auch hier gut.

      Was ich in diesem Bereich auch nicht mag sind:

      1. Puppen und Porträts in der Nacht
      2. Nachts die Jalousien im Erdgeschoss runterzulassen
      3. Nachts durch einen Wald irren

      @ Tiwjaz

      Ich denke, dass ArturiusRex aussagt, dass es qualitativ wenig eine Rolle spielt für welche Religion sich ein Mensch entscheidet und ein Anhänger Buddhas nicht weniger vertrauensvoll die Frage nach den letzten Dingen beantwortet sieht als ein Christ. Hierbei fusst jedoch der Faktor des Subjektiven. Religionen geben seit je her, und das ist wahrscheinlich einer der Hauptgründe warum unsere Religionen sind wie sie sind, Auskunft über die grundsätzliche Wahrheit dieser Welt. Aber es gibt kein objektives Urteil nachdem eine Religion mehr wahr ist als eine Andere. Ich persönlich stellte mir das Göttliche oder die Gottheit wie ein Wesen vor, dass zwischen zwei Spiegel tritt und sich innerhalb der Reflexionen unendlich wiederspiegelt. Das Ergebnis war für mich eine Vielzahl von Gesichtern in der Spiritualität der Menschheit. Aber das ist nur mein Standpunkt, den ich Niemandem aufzwingen würde und wollte. Ich persönlich war der Meinung, dass Religion erst durch den persönlichen Bezug seine Bedeutung vertieft und der Mensch zu der Religion finden sollte ( was auch immer die Religion für ihn selbst darstellt ) und weniger die Religion zu dem Menschen kommen sollte. Ein Glaube sollte und kann auch wahrscheinlich nicht von Menschen gegenüber anderen Menschen erzwungen werden ohne dass der persönliche Bezug dadurch betroffen ist. Ich bin weder der Meinung dass das Christentum die beste aller Religionen ist noch bin ich der Meinung sie sei die Schlechteste. Wir definieren die Religion gerne nach den Taten der Religionszugehörigen und manchmal wird die Religion durch diese personifiziert. Ich habe von Gutem und meiner Meinung nach weniger Gutem gelesen was im Zuge des Christentumes getan wurde. Letzteres wird gemeinhin wie ich es kennen gelernt habe mehr und deutlicher betont als Ersteres.
      In unserer Jetztzeit und nicht nur da ist das Christentum für viele Menschen Sinnbild von Zwang und Heuchelei geworden. Einschneidende Ereignisse wie Judenhass im Mittelalter, Kreuzzüge und Hexenverbrennung nebst Inquisitor haben kaum ein gutes Bild im Gemeinsinn der jüngeren Generationen unserer westlichen Welt hinterlassen. Die Anfeindungen der Konfessionen untereinander in der Vergangenheit und die nun weniger populäre Auffassung das eigene Unglück durch Naturkatastrophen sei durch Sünde selbstverschuldet haben ebenso wie der Dualismus von Gut und Böse in der Zeit der forensischen Psychologie wenig Sympathie in verschiedenen Generationen hinterlassen. Da ist es nicht wirklich überraschend wenn sich alternative Religionen beliebter werdend präsentieren.
      Aber es ist eine Frage der Perspektive denke ich. Ich möchte die Religion an und für sich nicht nach den Taten der Einzelnen bewerten so wie ich auch nicht Musik nach dem Verhalten der Hörer bewerten möchte. Unsere Kultur hat ihre festen Wurzeln im Christentum, dass Jahrhunderte hindurch seinen Einfluss ausgeübt hat und dabei herausragende Werke hervorgebracht hat wie ich finde.
      Ebenso ist die Einstellung 'Liebe deinen Feind' etwas sehr Einzigartiges was sich auch anderswo eigentlich nicht wiederfindet, zumindest fällt mir momentan keine solche Aufforderung in einer anderen Religion ein.
      Mea Culpa: "Ich glaube, du bist von uns Beiden der mit den vielen Ideen..."
      Lord Syn: " Und du der, der sie nicht umsetzt!"