Ich habe kürzlich den Film ... gesehen.

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Juchuuu! Ich bin ein Mitläufer!
      Da muss ich doch gleich mal mitposten!

      Ich habe eigentlich einiges nachzuholen...

      In letzter Zeit habe ich filmische Höhen und Tiefen erlebt...

      Fangen wir bei the very schlechtst an:

      "Six String Samurai"

      Die Story, aus der man eindeutig mehr hätte machen können:
      Nachdem am Anfang des kalten Krieges die russische Atombombe auf Nordamerika gefallen ist, ist der Großteil der Bevölkerung entweder weg oder mutiert. Das herrschende Staatsoberhaupt wurde Elvis, die Hauptstadt "Lost Vegas". Jeder, der was auf sich hält, spielt Gitarre. Doch der King ist gestorben und so wird der neue King gesucht. (Wobei "gesucht" übertrieben ist, im Radio wird der neue King aufgerufen nach Lost Vegas zu kommen.) Also machen sich einige auf, richtung Lost Vegas, sogar der Tod ("Death"), der übrigens im Gegensatz zu allen anderen keinen RocknRoll, sondern Metal spielt. Auf dem Weg wird unser Held eher unfreiwillig von einem Waisenkind begleitet

      An sich hätte man da echt was draus machen können. Deshalb habe ich auch die 2 Euronen ausgegeben...
      Aber leider wurde nichts draus gemacht, zumindest nicht viel...
      Teilweise war der Film so schlecht, dass man sich nicht zwischen Lachen und Weinen entscheiden konnte...
      An jeden, den ich mit meiner Beschreibung neugierig gemacht habe:
      Das tut mir leid, ich wollte es wirklich nicht. Wer ihn sich anschauen will, dann auf eigene Verantwortung und gegen meinen ausdrücklichen Rat.
      Wirklich.
      Erspart euch den Mist.

      Ok, dann gehen wir weiter zu einem schon um Lichtjahre besseren Streifen:

      "Postal"

      Lord Syn hatte, glaube ich, bereits davon berichtet. Ich fand ihn ziemlich geil. Allein die Selbstverballhornung über Deutschland. Extrem witzig. Allerdings muss man einen ganz bestimmten Humor haben. Ansonsten findet man den Film vielleicht einfach nur obszön. Oder bescheuert. Oder gewaltverherrlichend. Oder vielleicht sogar faschistoid.
      Aber wenn man's rafft, ist er geil.

      Und dann war da als letztes:

      "Hogfather"

      Sehr gute Terry-Pratchet-Verfilmung. Vllt kann sich ein Pratchet-Fan noch mehr dafür begeistern, aber selbst als Laie fand ich ihn ziemlich geil. Vllt erzähle ich wann anders mehr, aber jetzt muss ich so langsam mal ins Bett...
    • Ich habe ebend "Fido" geguckt. Absolut genial.
      Meine Erwartungen wurden absolut übertroffen!

      Zur Story:
      Die Menschen in Willard (eine typische 50er Jahre Stadt, des amerikanischen Stils) leben in Frieden mit ihren Haus-Zombies, die mit einem Halsband der Firma Zomcom handzahm gemacht wurden, zusammen. Alle Familien haben mindestens einen Zombie, bis auf die Familie des kleinen Timmeys, jedenfalls bis seine Mutter (gegen den Willen des Vaters) einen Zombie (Fido, um genau zu sein) kauft. Timmey freundet sich mit ihm an und auch seine Mom beginnt für ihn Gefühle zu entwickeln. Nach einem Defekt im Halsband von Fido, bringt dieser die alte Handerson um. Das Chaos ist perfekt.

      Tatsächlich ist dieser Zombie-Film erfrischend anderst, denn es gibt so gut wie keine Splatter Szenen (ein paar Kopfschüsse, ein Abgefressener Arm, das war es aber auch schon) und das Hauptaugenmerk liegt eindeutig in der Komödie als im Horror.

      Billy Connolly spielt den Zombie mit Gefühlen perfekt, gewürzt mit einer gehörigen Portion Slapstik! Respekt! Auch die anderen Schauspieler wissen extrem zu überzeugen.

      Ein gelunger Spagat zwischen Horror, Komödie und teilweise sogar Drama. Der Film ist sehr empfehlenswert und aufgrund des geringen Blutanteils ist der Film auch Leuten zu empfehlen, die sonst keine Horror bzw. Zombie-Filme mögen.

      Mir stellt sich nach dem Sehen nur eine Frage: Ist man, wenn man, wie z. B. Timmeys Mutter oder einer der Nachbarn, einen Zombie liebt, Nekrophil?
      mors est quies viatoris
      finis est omnis laboris
      mors est quies

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ragnar ()

    • Erinnert mich an Shaun of the Dead. Ist das der 2. Teil oder nen eigenständiger Film?

      Die politische Macht kommt aus den Gewehrläufen.
      Das kleine Rote Buch - Mao Zedong

      Ich bin ja auch nur irre in Kombination mit einem Ticken diabolischer Intelligenz. So eine Art Montgomery Burns auf Crack mit einem Gewaltproblem.
      Avalon
    • So, ich habe in letzter Zeit einige Filme gesehen. Fangen wir mit dem Aktuellsten an:

      Planet Terror
      Alter Schwede! Hier hat Robert Rodriguez ein Instand-Classic der Horrorszene geschaffen! Old School Story, abgedrehte Charaktere, viel Blut und vor allem viel schwarzer Humor und viele Augenzwinkern.
      Story in Kurzform: Ein biologisches Experiment geht schief, eine Seuche breitet sich aus. Mittendrin: Die nach einem Zombieangriff einbeinige Tänzerin Cherry mit ihrer Maschinengewehr-Prothese (wenn ich ein Bein verliere, will ich so was auch haben).
      Mein Fazit: Es handelt sich hierbei um meinen neuen Lieblingsfilm, nicht sehr anspruchvoll (das gebe ich zu) aber er macht verdammt viel Spaß.

      John Rambo
      Da ich schon einiges in verschiedenen Foren über den Film gelesen hatte, wusste ich mich, worauf ich mich da eingelassen hatte. Um eins klarzustellen: Ja, er ist verdammt brutal!
      Zur Story: Eine Gruppe Missionare wird in Burma gefangen genommen und Rambo soll sie mit ein paar Söldnern befreien. Ähm, das war’s eigentlich an Story.
      Der Film ist sehr gewaltlastig und sehr blutig.
      "Höhepunkt" ist, wo Rambo an einem großen Maschinengewehr steht und alle Bösewichter die auf ihn zustürmen förmlich zerfetzt.
      Der Film ist an sich nicht gut, aber auch nicht schlecht. Ein klassischer "Bier-und-Freunde-Abend-Film".

      Mucha Sangre
      Mein erster Ausflug in die spanische Horror/Splatterszene. Übertriebe coole (und dadurch lustige) Helden, übertrieben blutige Spatterszenen (die durch ihre Übertriebenheit andere Filme des Genres ordentlich durch den Kakao ziehen) und eine total durchgeknallte Story:
      Zwei Sträflinge brechen aus dem Knast aus und wollen sich ihr Geld holen, das ein Stripclubbesitzer ihnen schuldet. Dumm nur, dass der ein Alien ist, der die Weltherrschaft an sich reißen will (wer will das nicht?). Wie macht er das? Er infiziert andere Menschen (nur Männer um genau zu sein). Und wie infiziert er sie? Durch Analverkehr! Wie tötet man die Infizierten? Man schießt ihnen in den Schritt. Wie ich halt schon geschrieben habe, die Story total durchgeknallt...
      Viel Witz, viel Ironie und viel Blut (spanisch: Mucha Sangre - viel Blut) aber dadurch ist er auch nur wie John Rambo ein "Bier-und-Freunde-Abend-Film", nur eben lustiger.

      Dellamorte Dellamore
      Eine italienische Zombiefilm-Perle, die ich in einem Baumarkt erstanden habe. Der Film geht ganz andere Wege, als seine Genre-Kollegen. Er kommt fast ohne Splattereinlagen aus und setzt mehr auf Dramatik und eine Prise Humor. Der Film stimmt einen sehr nachdenklich. Themen wie die Unumgänglichkeit des Todes, die Unüberwindbarkeit des Schicksals, tragische Liebe und Freundschaft, wo man sie nicht vermutet werden hier aufgegriffen.
      Die Story: Francesco Dellamorte versieht seinen Dienst als Totengräber auf einem Friedhof, doch es ist kein normaler Friedhof, sondern einer wo die Toten wieder auferstehen. Francesco und sein geistig behinderter Gehilfe Gnahgi schicken diese durch Kopfschuss zurück in die ewige Ruhe. Francesco hat sich mit dem Töten der Toten abgefunden, bis er sich in eine Witwe verliebt. Als er und sie auf dem Grab ihres verstorben Gatten schlafen, kommt dieser zurück und tötet scheinbar die Witwe. Francesco bettet sie im Gebeinhaus und wartet, dass sie wiederkommt. Als sie aufwacht erschießt er sie, trifft jedoch nur ihr Herz. Da sie ja nur Scheintod war, ist sie nun tatsächlich Tod, was Francesco erst merkt, als sie als Zombie vor ihm steht und er sie töten muss. Ab da an, verfällt er in eine Depression und will nur noch seinem Schicksal entfliehen.
      Es handelt sich um einen sehr skurrilen Film, mit einem hohen morbiden Charme. Es ist kein Splatter, sondern etwas zum Nachdenken und deshalb auch so gut und (fast) einzigartig.
      Mein Lieblingszitat aus dem Film: „Wenn du nicht willst, dass die Toten zurückkommen, dann erschieße die Lebenden!“. Eine gewisse Logik ist da tatsächlich vorhanden...
      mors est quies viatoris
      finis est omnis laboris
      mors est quies
    • Ich habe mir eben "Batman Begins" angesehen. Nicht schlecht und überaus interessant.

      Der Film ist um einiges realistischer als seine Vorgänger, ohne dabei den Comic-Hintergrund zu vergessen. Sehr schön wird auch die Verwandlung von Bruce Wayne zum dunklen Ritter Batman erläutert. Christian Bale spielt in meinen Augen den Batman um einiges überzeugender als seine Vorgänger wie zum Beispiel George Clooney (okay, der hat in dem schlechtesten Batman Streifen mitgewirkt) oder auch Val Kilmer.
      Überrascht war ich von Liam Neesons Rolle des Ra's Al Ghul. Eigentlich fehlte bei der Figur nur das Lazarus-Bad.
      Am besten hat mir jedoch Cillian Murphy gefallen, der (wie ich finde) sehr überzeugend und beeindruckend die Rolle des Jonathan Crane/Scarecrow spielte.

      Rundum ein gelungener Film, der nicht nur Comic-Fans zu empfehlen ist. Außerdem macht er Lust auf die Fortsetzung (der ich schon ohne "Batman Begins" entgegen fiebere (siehe mein Faible für den Joker)). Mal sehen, vielleicht werde ich sogar deswegen seit langem einmal wieder ins Kino gehen.
      mors est quies viatoris
      finis est omnis laboris
      mors est quies
    • Gestern habe ich mir zwei Filme angesehen.

      "Wolfhound"
      Wow, kann ich da nur zu diesem russischen Fantasyspektakel sagen. Im Vorfeld habe ich viele Kritiken gelesen, dass der Film mehr oder weniger ein Sammelsorium aus Plagiaten westlicher Fantasy-Filme ist., was ich aber nicht finde. Natürlich "klaut" der Film, aber nicht in den extremen Ausmaßen, wie viele Kritiker behaupteten. Zur Storie:
      Das Dorf von Wolfshund wird zerstört und er als Sklave verschleppt (fast eins zu eins von Conan übernommen). Als er später freikommt sinnt er nur nach einem: Rache. Nebenbei wird er Leibwächter einer Prinzessin und wird in viele Abenteuer verwickelt.
      Fazit: Wundervolle Buchverfilmung (die sich angeblich nicht sehr an ihre Vorlage hält) mit super Effekten, Kulissen und Kämpfen. Vergleiche mit Herr der Ringe sind aber nicht zu ziehen, jedenfalls nicht Storietechnisch, sondern handelt es sich hier um einen typischen Sword & Sorcery Film. Sehr empfehlenswert.

      "Beowulf"
      Nun, dieser Film hat mich etwas entäuscht. Mit hohen Erwartungen bin ich an den Film gegangen. Am meisten störte mich, dass alles in 3D animiert wurde. Der Film wirkt dadurch klinisch und emotionslos. Schade eigendlich. Auch wird sich nicht so sehr an die Beowulf-Saga gehalten, was aber nicht so schlimm ist. Ich denke mal zur Storie brauche ich nichts mehr sagen.
      Fazit: Der Film ist wie gesagt etwas überbewerten, was aber nicht bedeutet, dass er schlecht ist, sondern viel mehr, dass er halt Geschmackssache ist.
      mors est quies viatoris
      finis est omnis laboris
      mors est quies
    • @ Ragnar

      Den ersten Film habe ich im Handel gesehen, jedoch bisher nicht angeschaut. Die Kritiken waren mir auch ungefähr bekannt. Auch Beowulf habe ich mir bisher nicht angesehen.
      Deshalb möchte ich mit dem Folgendem sehr vorsichtig sein.
      Ich schreibe über die Wirkung, die der Vorspann im Kino damals auf mich hatte.
      Die Optik eines animierten Filmes würde mich wohl weniger stören, da ich Experimenten in dieser Richtung bei Filmen bisher nicht abgeneigt war. Und dass der Film nicht als haargenaue Wiedergabe des Textes erscheinen würde war für mich bereits bei der Vorschau damals im Kino mehr oder weniger offensichtlich. Ich hätte wahrscheinlich mit allenmöglichen Schauspielern gerechnet jedoch Angelina Jolie als Grendels Mutter wäre mir wahrscheinlich mitunter zuletzt eingefallen. Aufgrund des Auftritts schien sie mir dann doch recht deutlich in die Femme Fatal-Richtung zu gehen anstatt das Monster welches schlicht und einfach als Gegner in meiner Fassung der Geschichte aufzutreten scheint. Aber damit könnte wohl kein längerer Film ausgestattet werden. Die unterschiedlichen Interpretationen machen es auch gerade interessant finde ich. Grendel und die Mutter habe ich nun in den unterschiedlichsten Darstellungen gesehen oder davon gehört: Als Menschen, als Monster, sie als Seejungfrau oder Ogerin, er als haariger Riese, als schuppiges Ungetüm.
      Es ist doch interessant wie unterschiedlich eine mythologische Gestalt dargestellt werden kann. Ich frage mich jedoch ob es für weibliche Gegenspielerinnen nicht mehr Arche- und Stereotypen als die dämonische Verführerin gibt.

      Ich würde ja sehr gerne einmal den Originaltext lesen ( ich habe ausschließlich eine Zusammenfassung ).

      Den letzten Film, den ich gesehen habe, war "die Chroniken von Erdsee".
      Es ist durchaus eine interessante und für mich auch ungewöhnlich einen Film aus dem Bereich der High Fantasy produziert von Studio Ghibli zu sehen.
      Wenn ich den Kritiken, die ich bisher gelesen habe, glauben darf, ist der Film von der Romanvorlage nicht so weit entfernt. Er weicht wohl ab, aber das ist bei Verfilmungen nicht unbedingt ungewöhnlich.
      Ich kann es leider nicht beurteilen, da ich bisher nur Kurzgeschichten gelesen habe, die in Erdsee angesiedelt waren. Die Romanreihe spielt in einer Welt, die sich aus verschiedenen Inseln zusammensetzt.

      Zum Inhalt: Der junge Prinz Arren flieht nachdem er seinen Vater tödlich verwundet hat mit dessen Schwert und trifft dabei auf den Magier Sperber, welcher um seine Identität weiß und ihn unter seine Obhut nimmt. Arren wird zwischenzeitlich von Menschenhändlern aufgegriffen und gefangen genommen. Zudem verfolgt seine dunkle Seite ihn und ein nach Unsterblichkeit dürstender Magier und ein Mädchen mit ungeahnten Kräften ist ebenfalls dabei.
      Der Film wirkt meiner Meinung nach vor Allem durch seine Bilder und für Studio Ghibli nicht ganz unüblich ist die Betonung gefühlvoller Momente. Obwohl ich von der Geschichte nicht allzuviel erzählen kann ohne Etwas vorweg zu nehmen sei zumindest gesagt, dass der Film mir persönlich recht gut gefallen hat. Der Stil des Studios ist auch hier deutlich zu erkennen, für ein Erstlingswerk ist Goro Miyazakis Film wohl nicht der Schlechteste. Der Film selbst entfaltet sich im Laufe der Geschichte. Vielleicht nicht zu vergleichen mit dem herausragenden und wahrscheinlich auch sehr persönlichen "Prinzessin Mononoke" aber wahrscheinlich ein guter Film wie man es von Studio Ghibli erwarten kann.
      Mea Culpa: "Ich glaube, du bist von uns Beiden der mit den vielen Ideen..."
      Lord Syn: " Und du der, der sie nicht umsetzt!"
    • Ich habe mir eben eine total verstümmelte Version von Muttertag angesehen. Ich frage mich, warum ein alter Schinken, dessen Splatter-Effekte schon total veraltet und außerdem schon in der damaligen Zeit billig sind beschlagnahmt ist. An der Story kann es meiner Meinung auch nicht liegen, denn da gibt es heutzutage auch schon krasseres.
      Zur Story:
      Drei alte Schulfreundinnen wollen Campen gehen. Dabei werden sie von zwei debilen Brüdern gekidnappt, die sie für ihre Mutter foltern und töten wollen. Diese ist übrigens sehr erfreut darüber. Die Erste der drei Frauen stirbt, während sich die beiden Anderen befreien können. Sie schwören blutige Rache für ihre Freundin.
      Schon schade, dass man so einen Klassiker des Slasher-Genres so verstümmeln muss. Übrigens habe ich gelernt, dass heutzutage nicht mehr "Gekürzte Fassung" auf Filme gedruckt wird sonder das so herrlich nichtssagende "Neue Fassung". Naja, jetzt bin ich klüger.

      Außerdem konnte ich nicht widerstehen, mir das „Zombie Night“ Doppelpack inklusive Soundtrack zu kaufen. Ein netter C-Film, der schon qualitativ B-Film Qualitäten erreicht.
      Zur Story (für Teil 1 und 2):
      Eine Gruppe Menschen verschanzt sich vor einer Horde hungriger Zombies (in Teil 1 verschanzen sie sich in einer Schule in Teil 2 ist es ein kleiner Hafen). Tja, aber in beiden Teilen ist sind es nicht die Zombies, die den Menschen das Leben schwer machen, sondern es sind andere Menschen, die ihren Vorteil aus der Lage ziehen wollen (kennt man ja von Herrn Romero).
      Splattermäßig geht es für einen Zombiefilm ehr lasch zu, dafür sind die Zombiemasken absolut genial, blutig und originell! Da können sich einige der „Großen“ noch eine Scheibe abschneiden. Nett ist auch das Making-of beider Teile, wo das Herstellen der Zombiemasken und auch die Splatter-Effekte erklärt werden (auf Englisch und ohne Untertitel).

      Ach so, außerdem habe ich mir gestern die Johnny Cash Biografie (kann man es so bezeichnen?) angesehen. Zur Story muss ich, denke ich, nichts sagen. Ich muss sagen, dass Joaquin Phoenix sehr gut Johnny Cash verkörpert und ihm sogar recht ähnlich sieht. Außerdem ist es ihm hoch anzurechen, dass er alle Songs selbst gesungen hat (und das nicht einmal schlecht).
      Alles in allem ist es ein Film, der mich sehr berührt hat.
      mors est quies viatoris
      finis est omnis laboris
      mors est quies
    • Habe gestern im Kino "Wanted" mit Angelina Jolie gesehen.
      Fand ihn nicht schlecht, auch wenn er an sich eine seltsame Mischung aus Matrix, James Bond und Sakrileg ist. Ich fand, der Trailer hat nicht zu viel versprochen und sooo schlecht war die Idee auch wieder nicht. Der Film basiert wohl auch auf einer Graphic Novel. Dh. die Film-Umsetzung war gut. Allerdings weiß ich nicht, ob das auch gilt, wenn man die Graphic Novel kennt...

      Und ich habe herausgefunden, an wen mich meine Cousine erinnert... An Angelina Jolie. Die Ähnlichkeit ist nicht von der Hand zu weisen.
    • Ich habe eben die japanische Splatter-Komödie "Machine Girl" gesehen. Nur ein Wort: LOL (ist das in diesem Fall ein Wort?).
      Der Film handelt von einem Mädchen, deren Bruder vom Sohn eines Yakuza ermordet wird. Sie will sich rächen und verliert dabei einen Arm, der dann mit einer Gatlin-Gun ersetzt (später wird er auch einer Kettensäge ersetzt).
      Soviel zur Storie.
      Die Effekte sind dann doch relativ Preisgünstig , z. B. sieht man, wenn das Mädchen gerade keine Gattling-Gun trägt, dass sie ihren Arm nur hinter ihrem Rücken trägt. Aber an Blut wurde nicht gespart (juhu!). Der rote Lebenssaft spritzt wie aus einer Sprinkleranlage!
      Fazit: Der ganze Film ist so extrem schräg und hohl, dass er nur genial sein kann. Film rein, Bier auf und Kopf aus.
      Hach, ich liebe solchen Scheiß...

      By the way: Hier der Trailer: youtube.com/watch?v=h7xqgf43ibk

      Ich freu mich schon auf "Vampire Girl Vs. Frankenstein Girl" vom denselben Machern...
      mors est quies viatoris
      finis est omnis laboris
      mors est quies

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ragnar ()

    • Und was ist mit den reitenden Leichen?! Die sind auch schlecht (die Filme, natürlich - obwohl, die Leichen eigtl auch...) Ich weiß net, ob die damals Low-budget Filme waren, aber für heutige Verhältnisse sind sies...
      We're society's only protection.

      Ein Mensch, der für nichts zu sterben gewillt ist, verdient nicht zu leben.
      Martin Luther King
    • Original von Morgoth666
      Und was ist mit den reitenden Leichen?! Die sind auch schlecht (die Filme, natürlich - obwohl, die Leichen eigtl auch...) Ich weiß net, ob die damals Low-budget Filme waren, aber für heutige Verhältnisse sind sies...

      Oh, schlecht würde ich nicht sagen, viel mehr Ansichtssache. Zum einen kommt es darauf an, welche Fassung (und welchen der X Teile) man gesehen hat. Der Zeitunterschied zwischen der SPIO/JK Version und der normalen FSK 18 liegt bei 7 Minuten (also bei Teil eins "Die Nacht der reitenden Leichen")!
      Ich finde die Filme zu einem gewissen Grad interessant, besonderst für ihr alter (muss so Anfang der der 70er gewesen sein). Die Vermischung der Zombiethematik, mit der Vampirthematik und die Templer-Elemente ist doch recht kreativ und die Effekte (für ihre Zeit) recht gut.
      Aber (wie schon gesagt), ist es alles Ansichtssache.
      mors est quies viatoris
      finis est omnis laboris
      mors est quies
    • Resident Evil: Degeneration:
      Sehr schöner Film. Im Gegensatz zum Beowulf-Film finde ich die Animationen sehr gelungen.
      Zur Story: „Sieben Jahre nach der Tragödie von Raccoon City bringt ein Zombie-Angriff auf den Flughafen von Harvardville den Spezial-Agenten Leon S. Kennedy und die furchtlose Claire Redfield wieder zusammen. Doch dieser Vorfall ist nur der Anfang einer lebensgefährlichen Jagd nach dem Terroristen Curtis, der in Raccoon City seine ganze Familie verloren hat und nun nach Rache sinnt. Nur wenige Eingeweihte wissen, dass bei WillPharma der G-Virus gelagert wird, der Menschen zu Monstern macht. Curtis schafft es, in die Hochsicherheitszone einzudringen und sich den Virus selbst zu injizieren. Können Claire und Leon den Amoklauf aufhalten, bevor sich die Geschichte wiederholt?“
      Fazit: Schöne Computerspielverfilmung, die den Fans der Reihe sehr ans Herz gelegt ist, denn im Gegensatz zu den Realverfilmungen kommt hier das typische Resident Evil Flair rüber ohne von übertrieben Actionszenen übertüncht zu werden.

      [REC]:
      Ein überaus interessanter Film, mit guter Story, realistischen und nachvollziehbaren Entscheidungen der Charakteren (sehr selten in Zombiefilmen) und mit gelungenen Dokuflair.
      Die Story: Eine Reporterin und ihr Kameramann wollen die nächtliche Arbeit eines Feuerwehrteams filmen. Diese werden zu einem, auf den ersten Blick, Routineeinsatz in einem Haus gerufen. Natürlich kommen die Reporterin und der Kameramann mit. Im Haus angekommen treffen sie auf verängstigte Hausbewohner und eine zombiefizierte alten Dame. Dann wird das Haus unter Quarantäne gesetzt und die Bewohner müssen um ihr überleben (was sonst?) kämpfen.
      Fazit: Endlich ein Handkamerafilm, bei dem man nicht glaubt, dass der Kameramann Parkinson hat! Der Dokustil mit der Kamera holt den Zuschauer sehr schnell ins Geschehen und fesselt einen auf Anhieb. Man fiebert richtig mit den Charakteren mit. Ein sehr guter Film (nicht nur für Zombiefans).

      Taxidermia – Friss oder stirb!:
      „Oh Gott, was ist das für eine kranke Scheiße?“, ging es mir durch den Kopf. Rückblickend muss ich das Wort „interessante“ vor das Wort „kranke“ setzen. Hier gibt es viele sonderbare Ideen zu sehen: Wettfressen und anschließendes Gruppenkotzen, ein Mensch, der sich selbst Präpariert, Sex mit einem geschlachteten Schwein etc.
      Zur Story: Es geht um die Geschichte dreier Generationen: Einem perversen Soldaten, mit einer Vorliebe für ausgefallene Masturbationsarten, einem übergewichtigen Typen, für den Wettfressen eine olympische Disziplin sein sollten und einem Präparator, der sehr in seiner Arbeit aufgeht. Mehr verrate ich nicht...
      Fazit: Ich brauchte nach dem Film eine Weile um wieder runter zu kommen. Er ist sehr experimentell und künstlerisch. Bei einigen Stellen fragte ich mich, wie der Film nur als 16er eingestuft wurde. Wer mal etwas anderes sehen möchte als der ganze Hollywood-Mist und wen kotzende dicke Männer nicht abschrecken und wer zarten schwarzen Humor liebt, der sollte sich den Film mal ansehen, alle anderen: besser Finger weg.
      mors est quies viatoris
      finis est omnis laboris
      mors est quies
    • Original von Goliat Skipson
      hab letztens X-Men Origins: Wolverine gesehen ... der lohnt nicht unbedingt ins Kino zu gehen ...


      So schlecht fand ich ihn nicht. Aber er kommt wirklich nicht an den ersten X Men Film heran, der meiner Meinung nach auch der beste der Reihe war. Aber im Grunde genommen passen die ersten drei Filme trozdem gut zusammen. Der Vierte hier handelt nur von Wolverine und wie es dazu kam, dass er seinen Adamantiumpanzer bekam und sein Gedächtnis verlor. Das hatte durchaus was.

      Star Trek

      Bevor es jemand liest, es könnte sein, dass ich zu viel von dem Film verrate.

      Der Film war, was die Technik angeht, nicht schlecht. Auch die Geschichte war nicht schlecht. Aber wer das Star Trek Universum kennt und mag, der wird diesen Film sicherlich nicht mögen.

      Actionszenen en Masse passen nicht so sehr zu Star Trek, obwohl sie schon länger Einzug erhalten haben. Aber das war nicht einmal das schlimmste. Die gesamte Geschichte wurde verändert durch eine Zeitreise einiger Romulaner, deren Heimatwelt zerstört wurde. Dadurch ist Kirk zu einem Rabauken geworden, der mit einem Auto herumfährt und Ärger mit der Polizei bekommt. Er hat sogar ein Nokia Handy im Auto! :xx:

      Während des Films wird auch noch die Heimatwelt der Vulkanier zerstört durch ein Schwarzes Loch (obwohl es bei den anderen Star Trek Serien und Filmen noch existierte, und das sind immerhin noch über 100 Jahre). Spock vögelt Uhura, Chekow wird von Captain Pike aufgrund seiner russischen Herkunft beleidigt (Ruski, hat er gesagt, oder sowas ähnliches. Absolut unpassend für Star Trek) und dann hat eben dieser Chekow einen so grottigen russischen Akzent, dass der Computer die Codeeingabe nicht auf Anhieb versteht.

      Aber am schlimmsten war diese Katana-Einlage von Sulo, der auf einmal Samurai geworden ist und einen Romulaner in einen Feuerstrahl gestoßen hat, so dass dieser sofort zu Asche verbrannte und dem anderen Romulaner hat er das Katana schön durch den Leib getrieben.

      Fazit: Aus einem Gesellschaftskritischen und moralisch und geistig anspruchsvollem Sci-Fi Universum wurde ein actiongeladenes, brutales, und stumpfsinniges, voller Gewalt und einem riesigen Genozid. Bis zum Ende habe ich ja noch erwartet, dass sie das alles am Ende mit einer Zeitreise wieder gerade biegen aber nix da. Vergessen wir also ALLE Serien und Filme von Star Trek (außer die Serie Enterprise, die vor Kirk spielte und nach der vierten Staffel abgesetzt wurde), denn durch die Zeitreise der Romulaner, durch die Zerstörung von Vulkan (6 Mrd Tote) und dem ganzen Scheiß ist die gesamte Realität quasi futsch.

      Tja... ich weiß nicht, was sich die Atoren dabei dachten, aber sie haben Star Trek damit meiner Meinung nach zerstört.

      Was die schauspielerischen Leistungen angeht, war ich aber durchaus zufrieden. Der Film war richtig witzig und gut umgesetzt. Es war einfach nur kein richtiges Star Trek und das ist, was den Film für mich schlecht macht.
      +++ Rege Satanas! +++
      +++ Ave Satanas! +++
      +++ Heil Satan! +++