Tiere und Sport

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    • Tiere und Sport

      Hat der Einsatz von Tieren in Sportarten überhaupt noch etwas mit Sport zu tun?

      Mich schreckt der Gedanke an Menschen, die sich über ein Tier profilieren wollen ab.

      Was gibt es da so alles?

      Hundesport: Hunderennen, Hundekämpfe, Hundetanz, diese Hindernisläufe ( wie heißen sie doch gleich?)

      Reitsport: Rennen, Springen, Dressur, Trail, Raining, Cutting...

      Rodeos, Stierkampf, Hochseeangeln

      Die Quälereien von zig anderen Tieren zähle ich mal gar nicht erst zu sportlichen Aktivitäten.

      Es geht mir hier nicht um den Einsatz von Haustieren im Bereich der Landwirtschaft.
      Das wäre ein eigenes Thema.

      Es geht darum Schleifen, Urkunden, Medaillen, Pokale... zu sammeln.
      Durch die die angebliche Sportliche Leistung des Tierbesitzers ausgewiesen ist.

      Was denkt ihr?
    • Mir fallen da spontan die Kakerlakenrennen ein. Wie hieß denn dieser Typ gleich wieder, der da in den angsagtesten Clubs den elitären Weißwürsten die Wetteinsätze aus den Taschen zieht. Die Kakerlakenfürsten hält er in wunderschön geschliffenen Kristallbehältern und sie bekommen nur das feinste Fressen.

      GEIL!* :xx:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von fletcher ()

    • Hm, geröstete Kara Fatma....soviel zum Thema Tiersport...

      ich kann mich natürlich auch empören, klar über Stierkampf(sport) wobei ich es immer genieße wenn der Stier gewinnt :cool:

      dennoch trau ich mir ehrlich nicht zu da eine Bewertung abzugeben...kann leider auch nicht genau erklären warum...

      Alte
    • zum Thema Hundesport möcht ich aber anmerken das das für viele Hunderassen auch wichtig ist, da sie so die notwendige Bewegung bekommen
      Huskys wurden ja z.B. auch darauf gezüchtet Hundeschlitten zu ziehen, und die brauchen dann halt auch viel Auslauf und Bewegung, zumal denen der Sport meist auch Spaß macht. Von so komischen Schönheitswettbewerben wo kleine Hunde geschminkt und ausgestellt werden red ich jetzt mal net. *g*

      bis denne
    • Ich kann meinen Hund doch auch bewegen, ohne mein Ego damit aufwerten zu wollen.
      Meine Exnachbarin hat einen Bordercollie, mit dem sie jeden Tag drei Stunden trainiert. Irgendwo auf der grünen Wiese.

      Ich selber reite seit meinem zwölften Lebensjahr und habe seit vielen Jahren ein Pferd. Die meisten anderen Reiter, die ich treffe fragen sofort: In welcher Klasse gehst du denn?
      (damit sind Turnierklassen gemeint)
      Wenn ich erkläre, dass ich Turniere für Tierquälerei halte, kommen entweder verständnislose Blicke, oder "dein Bock kann wohl nichts".
      (Mein "Bock" geht ohne jede Zügeleinwirkung auf Gewicht- und Schenkelhilfen, oder wahlweise nur durch Stimmkommandos.)

      In der Turnierreiterszene wird vom Pferd als Material gesprochen, es gibt eigene Materialprüfungen.
      Viele Turnierpferde (besonders die von "Freizeitturniersportlern") sind nach wenigen Jahren kaputt auf den Knochen.
      Was soll´s, wozu gibt es einen Metzger und dann ist das nächste Roß schnell gekauft.
      Rennpferde werden noch schneller verschlissen.

      Mein Pferd musste mit 26 Jahren eingeschläfert werden, weil es einen Hirntumor hatte.
      Mein Jungpferd habe ich erst eingeritten, als sie sechs war, da sind andere schon auf dem Weg zum Metzger.

      Nach Hunderennen in Alaska werden die "Schlechten" ausgesondert, päng!
      Zu langsame Brieftauben? Suppe!

      Wenn jemand Pokale haben will, soll er sie sich doch selbst verdienen.
      Klinsis Mannen laufen ja auch selbst für ihr Geld.

      Pamplona, bei der Erwähnung dieser Stadt stehen mir die Zehennägel einzeln senkrecht.

      Ich finde es widerlich, wenn Tiere mißbraucht werden, weil jemand meint sein Ego aufwerten zu müssen.

      .
    • Original von möve
      Ich kann meinen Hund doch auch bewegen, ohne mein Ego damit aufwerten zu wollen.
      Meine Exnachbarin hat einen Bordercollie, mit dem sie jeden Tag drei Stunden trainiert. Irgendwo auf der grünen Wiese.

      naja, bei den örtlichen Hundesportvereinen geht es ja in erster Linie um die Bewegung des Hundes und um dessen Erziehung.
      Von daher find ich das schon OK, ist ja vor allem auch eine Hilfe bei der Hundeerziehung für Leute, welche noch net so viel Erfahrung mit Hunden haben.
    • Klar tut es dem Hund gut spielerisch bewegt zu werden und mit anderen Hunden zusammen zu kommen und auch noch zusammen mit Frau-/Herrchen soziales Verhalten zu lernen.

      Das meinte ich ja auch nicht. Ich dachte eher an die Leute, die einen Wettbewerb nach dem andern abrödeln und vor lauter Pokalen , den Hund nicht mehr sehen.

      Du betreibst Hundesport?
    • Ich bin davon überzeugt, dass es sehr verantwortungsbewusste Sportteams Mensch+Tier gibt, wo von Quälerei nicht die Rede sein kann.

      Das "Tier" für den Menschen einzuspannen, darf man dann ja wohl insgesamt als Tierquälerei bezeichnen. (Was ich nicht tue.) Wieviele Ackergäule, Pflugziehende Ochsen, Elefanten-Rücker, Mastgänse, Breuler leiden unter uns? Was soll gut daran sein Tiere in Gehegen zu halten? Zoo und oder das eigene Pferd im Stall und nicht in Freiheit? Die Jagd zum Spaß - zur eigenen Freude. Das Haustier zur eigenen Freude.

      Nein, so einfach ist es nicht.
    • Nein, sicher nicht.

      Das Thema hier ist nur ein winziges Teilchen zu einer Entwicklung, die bei uns vor, ähhmmmlgr, ca. 600 000 Jahren im Paläolithikum begann und uns noch lange begleiten wird.

      Und sicher sollte man zuerst auf den eigenen Bauchnabel schauen.
      Ich denke, wenn ich die Chance hätte nocheinmal zu überdenken, ob es tiergerecht ist ein Haustier zu halten würde ich... :think:
      ich füchte aus Egoismus wieder alle möglichen Lebewesen um mich scharen.
      -> schuldig
    • Ein interessanter Bogen, von den tierischen Sportlern zu den menschlichen Sportinvaliden.
      Er erscheint groß, ist aber eigentlich ganz klein.

      Hmh, wenn man die Tiere fragenwürde, hätten die meisten wahrscheinlich nichts dagegen von Menschen "benutzt" zu werden, sie sind es schon so lange gewöhnt, dass sie gar nicht mehr wissen, dass es auch anders sein könnte.
      -> geprügelte Hunde kriechen ja auch immer wieder zu ihrem "Herrn".
    • @ möve

      Seit ich "Schiffbruch mit Tiger" gelesen habe, ist mir wohler im Zoo. Nicht, weil ich nicht mehr traurig werde, vor manchen Käfigen, sondern weil ich meine zwiespältigen Gefühle jetzt besser einordnen kann. Ich habe immer nicht verstanden, warum mir nur vor bestimmten Gehegen ganz überl wurde. Jetzt weiß ich es.

      Mit der Schnittstelle "Benutzen" meine ich die Grenze zur Ausbeutung - zur Missachtung (mein Thema derzeit *schiefergrinser*). Dafür haben viele Menschen scheinbar kein Gespür.

      -> "geprügelte Hunde"
      (Machmal habe ich das Gefühl, es ist das reine Mitleid mit uns. - Das ist zwar nur ein Bild, kommt aber meinem Empfinden sehr nahe.)

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