die geschichte

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    • die geschichte

      hallo liebe hellboard-gemeinde,

      vorerst möchte ich mich kurz vorstellen (hab nirgends nen passenden thread gefunden). ich bin 19 jahre jung, komme aus nrw... joa, probier mich gerade an meinem abi, halt das übliche.
      ich hab hier schön öfter als gast mitgelesen, habs endlich geschafft mich mal anzumelden.

      soweit das, jetzt zum fetzen literatur den ich online stelle.
      das ganze hat als eine art away-geschichte angefangen, hat sich irgendwie zu einer etwas größeren sache entwickelt. um ehrlich zu sein hat das ganze keinen sinn, ist drogenverherrlichend, zeitweise nicht politisch korrekt und recht wirr, kommt also vor dass bestimmte aspekte der erzählung nicht schlüssig sind oder stringend - ich bitte da einfach drüber hinwegzusehen und es als großes ganzes zu sehen.

      lange rede kurzer sinn, hier ist der erste teil des ganzen:


      „Drogenträume und surreale Gedankengänge“

      Als er aufsah erblickte er einen riesigen Müllberg. Es stank, die tränen traten ihm in die augen. War es ein zeichen einer höheren macht die sich auf der metaebene materialisierte?
      Ein gott, an den er unlängst aufgehört hatte zu glauben. Sollte er es wagen? Diesen schritt vorrausgehen, der alles verändern würde? Sein löwenherz pochte, der herzschlag verwandelte sich in seinem kopf zu einem dröhnen.
      Doch eines war klar... dieser schritt musste getan werden, dieser schritt in eine neue welt ohne junkmail und ohne 15 minütige handywerbung auf mtv. Je mehr er darüber nachdachte desto sicherer war er sich: es würde eine bessere welt sein. Diese gedanken trieben ihn an, er rannte auf den berg von müll zu. Leben, sterben, liebe, hoffnung, ein leben in einem einzigen augenblick. Er hatte fast die spitze des berges erreicht, als ein gleißendes licht seine augen blendete, fast verätze und alles um ihn herum in wogen von wärme flutete.

      Ich wache auf. Was für ein wirrer drogentraum, welcher auf eine mischung aus pilzen und alkohol zurückzuführen ist. Er wirft mich total aus der bahn, bin noch nicht bereit meine augen zu öffen. Ich kann erahnen wie hell es draußen sein muss, es würde meinen augen schmerzen bereiten, wie bereits in meinem traum. Ist dieser traum eine vorhersehnung gewesen? Ich erinnere mich an eine von diesen billigen dokumentationen die auf kabel eins laufen, in er ich urvölker gesehen hatte, bei denen der medizinmann mithilfe von psychedelischen drogen zu einem medium wurde. War ich nun auch so ein medium? Oder war es einfach nur ein einfacher traum?
      Wahrscheinlich würde ich es früher oder später erfahren – erstmal muss ich es fertig bringen aufzustehen. Ich schlage die augen auf, zu helles sonnenlicht kommt mir entgegen. Ein gequälter blick auf die uhr verrät mir, dass es punkt 12 ist. Das ist mal wieder typisch für mich, einfach so den halben tag zu verschlafen und nicht klarzukommen. War wohl doch der ein oder andere southern comfort zuviel – oder waren es doch die drogen die mich so rädern? Selbst wenn es so wäre – der abend war es wert. Ich erinnere mich wie ich meine geistigen poren öffne, alles begierig in mich aufsaugend. Nichts verlieren.
      Ich raffe mich auf, der fußboden ist kalt. Wanke in die küche, kaffee. Zeitweise komme ich mir vor wie ein zombie der einerseits ziellos herumhumpelt und andererseits genau weiß was er will – kaffee. Und hier stehe ich also. Inmitten meiner schäbigen 3-zimmerwohnung, total verschmantet. Halb nackt und trinke kaffe.
      signaturen sind im grunde sinnlos. ich belasse es einfach hierbei.
    • Ich beschreibe eine Art Selbstfindung. Die meisten Geschichten sind mir in ähnlicher Form tatsächlich passiert, aber um das Ganze etwas amüsanter, bzw ansprechender zu gestalten wird alles etwas ausgeschmückt/dramatisiert, wird man später etwas mehr zu spüren bekommen. Ich verfolge mit der Geschichte kein Ziel, will niemanden belehren, es sind lediglich Beobachtungen des alltäglichen Lebens.
      signaturen sind im grunde sinnlos. ich belasse es einfach hierbei.