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Vorherige Beiträge 42

  • Das hier habe ich ebend erst gelesen:

    "Wie World Wrestling Entertainment auf wwe.com berichtet, ist The Fabulous Moolah verstorben. Die Pionierin des Frauenwrestlings in den USA wurde 84 Jahre alt. Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Todesursache noch nicht bekannt. Moolah, die mit richtigem Namen Lillian Ellison hieß, dominierte die Wrestlingszene in den 60er, 70er und 80er Jahren und hielt den NWA und WWF Women's Title mehrfach über fünf Jahre am Stück."

    Quelle: Cagematch

    Es ist zwar traurig, jedoch hat sie ein hohes Alter erreicht. Sie war auch im hohen Alter immernoch in der WWE in Form von Gastrollen in verschiedenen Comedy-Segmenten vertreten. Naja, wie gesagt, sie hat ein hohes Alter erreicht und (denke ich zumindest) eine gute Zeit auf der Erde verbracht.
  • Genau genommen sind in diesem Thema nicht mal alle gestorbenen Wrestler.
    Hier eine Liste aller Toten mit Todesursache (falls geklärt) und Alter der Wrestlers:

    The Missing Link, 68 Jahre, Krebs

    Brian Adams, 42 Jahre, Ungeklärt

    Karl Gotch, 82 Jahre, natürliche Ursache

    Tor Kamata, 70 Jahre, Herzversagen

    John Kronus, 38 Jahre, Herzversagen

    Devil Bhudakahn, 32 Jahre, Selbstmord

    Chris Benoit, 40 Jahre, Selbstmord

    Boogie Woogie Brown, 54 Jahre, Lupus

    Woman, 43 Jahre, Totschlag

    Beef Wellington, 42 Jahre, Herzinfarkt

    Sensational Sherri, 49 Jahre, keine öffentliche Stellungnahme (Wahrscheinlich Drogen)

    Mephisto LePhanto, 31 Jahre, Herzinfarkt

    Sandy Barr, 69 Jahre, Herzinfarkt

    Dynamite D, 37 Jahre, Krebs

    Angel Azteca, 43 Jahre, Herzversagen

    Arnold Skaaland, 82 Jahre, natürlicher Tod

    Ernie Ladd, 67 Jahre, Leberkrebs

    Black Shadow, 85 Jahre, Lungenentzündung

    Ray Stern, 74 Jahre, Herzversagen

    Bad News Allen, 63 Jahre, Herzversagen

    Hans-Richard Behrens, 77 Jahre, wahrscheinlich natürlicher Tod

    Mike Awesome, 42 Jahre, Selbstmord

    Bam Bam Bigelow, 45 Jahre, Überdosis Drogen

    Cocoa Samoa, 61 Jahre, ?

    Cowboy Lang, ?, ?

    Durchschnittsalter: 53 Jahre (also noch weit weg von der normalen Lebenserwartung)

    Todesursache Nummer 1: Herzversagen/Herzinfakt (ich gebe den Steroiden die Schuld)

    Das erschreckende ist, das Selbstmord oft dabei war/ist.

    Ich wette, diese Liste ist nicht einmal Vollständig, denn sie deckt nur die bekannteren Namen ab.


    Die Nachrichten erwähnten nur den Tod von Chris Benoit (aus bekannten Gründen die ich nicht noch mal erwähnen möchte). Sogar die Bild-Zeitung schrieb 2 Artikel über seinen Tod, der erste war ganz gut und objektiv geschrieben, der zweite jedoch, naja, ein Bild-Artikel halt.

    Ich denke mal, das Medien-Interesse in Deutschland ist im Moment nicht groß genug, um über die Sterbewelle zu berichten.
    Ich persöhnlich bin aber der Meinung, dass mehr über sowas berichtet werden sollte, allein schon deshalb, weil die meisten Tode in der Liste durch Steroide/Doping verursacht wurden und so vielleicht einige Sportler und auch private Personen in Deutschland (und dem Reste der Welt) sehen, wie schädlich das Zeug ist. Beim Radsport wird zwar auch gedopt, jedoch wird da nicht über die möglichen Schädigungen der Gesundheit des Fahrers berichtet, sondern nur davon, wie "böse" er doch war zu dopen und dass er alles bestreitet.

    Ich denke mal, dass es nächstes Jahr so weiter geht, wenn die Wrestlingverbände (und der Sport im ganzen) seine Anti-Drogen/Steroide/Doping-Politik nicht verschärft (gut, das ist zwar Pessimistisch und Schwarzseherisch aber halt meine Meinung).
    Aber bei allem Pessimismus hoffe ich jedoch, dass die Sterbewelle endlich aufhört oder jedenfalls "langsamer" wird (hoffen wird man ja noch dürfen...)
  • Wieder einer weniger, muss man fast schon sagen.

    "Der frühere WWF-Wrestler Dewey Robertson, besser bekannt als Missing Link ist tot. Roberston starb am Donnerstagmorgen in einem Krankenhaus in seiner kanadischen Heimat im Kreise seiner Angehörigen. Robertson litt an Krebs und bereits vor einigen Tagen kursierte die Meldung, dass es ihm sehr schlecht ging.

    Robertson war ein Schüler der kanadischen Legende Whipper Watson und war in den späten Sechzigern und Siebzigern eine feste Größe in der kanadischen Wrestlingszene. Ende der Siebziger war er auch eine Weile in den Jim Crockett Promotions der National Wrestling Alliance aktiv – als Schützling des originalen Nature Boy Buddy Rogers. In Erinnerung bleib er aber vor allem mit dem Gimmick, dass er in den Achtzigern annahm: Als wild gewordener, grün bemalter „Missing Link“, die Bezeichnung für das fehlende evolutionäre Bindeglied zwischen Affen und Menschen. Das Gimmick verschaffte ihm 1985 einen Heel-Run in der WWF, bei dem er zunächst von Bobby Heenan, dann von Jimmy Hart gemanaget wurde. Der Link war außerdem in der texanischen World Class Wrestling Association und der Universal Wrestling Federation zu sehen.

    Erst im vergangenen Jahr hatte Robertson eine Biografie veröffentlicht, in der er sein von vielen persönlichen Problemen durchzogenes Leben Revue passieren ließ. Robertson war manisch depressiv, hatte mehrere Selbstmordversuche hinter sich und hatte heftige Probleme mit Alkohol, Marihuana und Steroiden. 1993 musste ihm als Folge jahrelangen Drogenmissbrauchs eine Niere entfernt werden, auch seine Ehe ging aufgrund der persönlichen Probleme in die Brüche. Dewey Robertson wurde 68 Jahre alt."

    Quelle: Cagematch

    Naja, immerhin kein Selbstmord oder Steroide.

    2007 ist das wohl beschissenste Wrestlingjahr...
  • Einer meiner Absoluten Wrestlingfavoriten ist verstorben: Brian "Crush" Adams.

    "Wie WWE.com heute berichtet ist Brian "Crush" Adams heute tot aufgefunden worden.
    Bislang gibt es noch keine weiteren Einzelheiten zu dieser Meldung.

    Der auf Hawaii geborene Adams kam mit dem Wrestling in Berührung, als er als Soldat in Japan stationiert wurde. Er ging beim legendären Antonio Inoki in die Lehre und verdiente sich bei der Indy-Liga Pacific Nortwest Wrestling als „American Ninja“ erste Sporen. Die WWF wurde 1990 auf ihn aufmerksam und machte ihn zum dritten Mitglied des Tag Teams Demolition an der Seite der amtierenden Tag Team Champions Ax und Smash, die Crush zum Mit-Champion machten, der den Titel ebenfalls verteidigen durfte. Nach der Auflösung von Demolition 1991 ging Crush mit seinem WWF-Gimmick zurück zu PNW, wurde aber ein Jahr später wieder von der WWF berufen. Er bekam einen Face-Push mit einem Gimmick als hawaiianischer Sonny Boy. Seine berühmteste Fehde hatte er dabei mit dem bösen Clown Doink, der ihm immer wieder böse Streiche spielte und sogar einen Doppelgänger (Steve Keirn) aus dem Hut zauberte.

    Ende 1993 turnte Crush zum Heel, legte sich Mr. Fuji als Manager zu und legte sich mit Randy Savage an, im wahren Leben ein guter Freund von ihm, dem er bei Wrestlemania X in einem Falls Count Anywhere Match unterlag. Anfang 1995 wurde Crush wegen illegalen Steroid- und Waffenbesitzes verhaftet und musste kurzzeitig hinter Gitter. Dennoch holte ihn die WWF zurück und baute seine Zeit im Gefängnis in sein Gimmick ein. Schließlich wurde er Teil der ursprünglichen Nation Of Domination, aus der er aber schließlich heraus geworfen wurde und ein eigenes Stable gründete: Die Bikergruppierung Disciples Of Apocalypse.

    1997 verließ Crush die WWF – angeblich aus Wut über den Montreal Screwjob – und heuerte bei World Championship Wrestling an. Er wurde Teil der nWo, spielte dort aber nur eine untergeordnete Rolle. Er sollte 1999 die Rolle des KISS Demon spielen und hatte auch einen Auftritt darin, das Gimmick wurde dann aber an Dale Torborg weiter gereicht. Stattdessen tat er sich bald darauf mit Bryan Clarke zusammen, mit dem er als KroniK einen zweiten Frühling erlebte. Die beiden Kraftpakete wurden zu einem der beliebtesten Teams der soäten WCW und holten sich zweimal die Tag Team Titel.

    Nach dem Aufkauf der WCW durch die WWF erschien KroniK mit Steven Richards als Manager und Teil der Alliance-Storyline in der Liga. Nach einem schwachen Auftritt bei Unforgiven 2001 wurden die beiden aber schnell wieder fallen gelassen und schließlich entlassen. KroniK verdingte sich danach bei den World Wrestling All-Stars und bei All Japan Pro Wrestling. Adams kehrte dem Wrestling schließlich den Rücken und versuchte sich an einer Boxkarriere, die aber an einer schweren Verletzung scheiterte. Nach seinem endgültigen Rücktritt arbeitete Adams unter anderem als Bodyguard für Savage, als der sich erfolglos als Rapper versuchte."

    Aus dem Cageboard

    Es kotz mich an, es gab, glaube ich, dieses Jahr keinen Monat, in dem nicht ein Wrestler gestorben ist. Wie schon am Anfang des Themas erwähnt, die Helden meiner Kindheit (und auch darüber hinaus) sterben aus.
    Ich hoffe nur, dass da nicht wieder Steroide oder etwas ähnliches im Spiel war...
  • Wieder eine Legende weniger:

    "Der „Gott des Wrestling“ ist nicht mehr. Im Alter von 82 Jahren ist der legendäre Karl Gotch, der Mann der dem German Suplex seinen Namen gab, am Samstag in Tampa verstorben. Gotch galt speziell in Japan als einer der einflussreichsten Wrestler, der den Stil im Land der aufgehenden Sonne entscheidend mitgeprägt hat.

    1924 in Hamburg geboren, war der Deutsch-Ungar Karl Istaz – so sein bürgerlicher Name – ein arrivierter Amateurringer. 1948 nahm er an den Olympischen Spielen in London teil. In den Fünfziger Jahren wechselte er zum Wrestling und siedelte nach einer erfolgreichen Zeit auf seinem Heimatkontinent 1959 in die USA über. Dort benannte er sich 1961 von seinem ursprünglichen Namen Karl Krauser in Gotch um, eine Reverenz an der nicht minder legendären Frank Gotch.

    Gotch war noch ein echter Kämpfer, als Wrestling bereits zur Show wurde. Er war unter seinen US-Kollegen regelrecht gefürchtet, weil er seine Gegner mit seinen Fähigkeiten im Ring vorführen konnte, wenn er wollte. Berühmt waren vor allem seine Spannungen mit dem NWA World Champion Buddy Rogers, der sich weigerte gegen Gotch anzutreten, weil er Angst hatte, dass er gegen ihn shooten würde. Die beiden lieferten sich schließlich einen Backstage-Fight, bei dem sich Rogers die Hand brach. Das führte dazu, dass viele US-Promoter Abstand von Gotch nahmen, der ohnehin nicht den besten Ruf hatte, weil er zwar ein Topkämpfer, aber kein guter Showman war. Seine Erfolge in den USA waren daher begrenzt. Zu Gotchs wichtigsten Errungenschaften zählten der Gewinn der Ohio-Version des AWA Heavyweight Title von Don Leo Jonathan 1962 und ein Run als Tag Team Champion in der WWWF an der Seite von Rene Goulet 1971/72.

    Zu einer Legende wurde Gotch schließlich in Japan, wo sein Shoot-Stil besser ankam und er zu einem Top-Draw von New Japan Pro Wrestling wurde. Er ist für das Puroresu aber vor allem deshalb so wichtig, weil er seine Kenntnisse als Trainer an das Who is Who des japanischen Wrestlings weiter gab: Tiger Mask , Tatsumi Fujinami, Hiro Matsuda und Yoshiaki Fujiwara zählten zu seinen Schützlingen – und natürlich Antonio Inoki, der Gotchs Einflüsse zum Strong Style weiter entwickelte, der in Japan bis heute das Maß aller Dinge ist. Es waren die Japaner, die Gotch seinen Spitznamen als „God of Professional Wrestling“ verpassten."

    Quelle: Cagematch
  • Der frühere WWF-Wrestler und STAMPEDE-Star Tor Kamata ist tot. Kamata starb am Montag in einem Krankenhaus im kanadischen Saskatoon an Herzversagen. Er wurde 70 Jahre alt.

    Das hawaiianische Powerhouse hieß mit bürgerlichem Namen McRonald Kamaka. Er war Amateurringer an der Schule und in der Armee und stieg in den Sechziger Jahren ins Wrestling ein. Seinen Gimmicknamen wählte er in Anspielung auf den spanischen Inquisitor Torquemada. Kamata war Anfang der Siebziger ein Top-Heel bei Stu Harts STAMPEDE Wrestling, wo er als Japaner ausgegeben wurde und holte sich dreimal den North American Heavyweight Title der Promotion. Dazu war er als Dr. Moto Tag Team Champion in der American Wrestling Association. In der (W)WWF war Kamata Ende der Siebziger und Anfang der Achtziger als Schützling des legendären Freddie Blassie aktiv. Kamata trat auch in Japan und Puerto Rico an

    Kamata hatte sich in Kanada niedergelassen, eine Zeit lang gehörte ihm ein kleines Restaurant in Calgary. Die letzten zehn Jahre seines Lebens litt er unter Herzproblemen, die ihm nun das Leben nahmen.

    Quelle: Cagematch
  • Die Sterbewelle hält nicht an, sie scheint sogar an fahrt aufzunehmen!

    Manche Dinge scheinen fast zu unheimlich, um wahr zu sein. Wie der Wrestling Observer berichtet, hat der Independent-Wrestler Devil Bhudakahn – ein Bewunderer Chris Benoits – ebenso wie sein Vorbild Selbstmord begangen. Der 32-jährige Pittsburgher, der mehrere Jahre ein dauerhafter Bestandteil des International Wrestling Cartel und anderer Promotions in Pennsylvania war, wurde am 15. Juli tot aufgefunden. Er erhängte sich offenbar zwei oder drei Tage davor. Bhudakahn, der im wirklichen Leben James Fawcett hieß, wurde einen Monat vor seinem Tod von seiner Frau verlassen und kam darüber anscheinend nicht hinweg. Er hinterlässt drei Kinder.

    Das pikante an den ganzen Todesfällen ist, dass die Wrestler nicht wie man (als Mark) vermuten sollte durch eine Aktion im Ring starben, sondern aufgrund von Drogen, Steroide und durch Slebstmord ihr Leben verloren.
  • Am Mittwochnachmittag ist John Kronus tot in seinem Haus in New Hampshire aufgefunden worden. Der ehemalige ECW Star war langjähriger Tag Team Partner von Perry Saturn - zuerst in der Independent Szene von New England und später dann auch in der ECW, wo es den beiden drei Mal gelang den ECW World Tag Team Title zu gewinnen. Zu dieser Zeit wurden sie von Paul Heyman als das beste Tag Team der Welt beworben. Kronus gewann den Tag Team Title später auch noch einmal mit New Jack. Nachdem er die Promotion im September verließ, tauchte er noch dann und wann kurz in verschiedenen Indy Ligen auf, bevor er in der Versenkung verschwand. Im Jahr 2005 kehrte er dann noch einmal für zwei Matches für Shane Douglas' Hardcore Homecoming Projekt zurück, wo er wegen einer kurzfristigen Absage von Saturn zunächst wiederum mit New Jack teamte und beim zweiten Mal ein blutiges Einzelmatch gegen Balls Mahoney verlor. Dies war das letzte Match seiner Karriere. Erst vor einer Woche unterzog er sich einer Knieoperation. Er hinterlässt seine Ehefrau und zwei Kinder.

    2007 ist wohl das schwärzeste Jahr für das Wrestling.

    Mir fällt grad auf, dass ich in diesem Thema die letzten 5 (mit dem hier 6) Posts gemacht hab...
  • Bei der ganzen Aufregung um Benoits Tod hatte ich vergessen, den Tod von Biff Wellington hier einzutragen.
    Er starb am 23. Juni diesen Jahres und war (ebenso wie Benoit) Absolvent von Stu Harts Dungeon und ein ehemaliger Tag Team Partner von Benoit (fast schon ironisch oder?).
    Sein Tod war aber nicht überraschend, so war sein Körper durch jahrelangem Drogenkonsum stark geschädigt, sein Tod war nur eine Frage der Zeit (so hart wie das auch klingt).


    Durch den Tod von Chris Benoit wurde ein Drogen/Steroiden-Sumpf aufgedeckt, der sich über weite Teile der Wrestlingwelt erstreckt. Das "Wellness"-Programm der WWE war also nur Publicity (und hatte ihnen geglaubt). Auch TNA hat so ein Programm, aber über dieses ist nicht viel bekannt.
    Konnan (ein Wrestler der ehemaligen WCW) hat in einem Interview sogar gesagt, dass nahezu jeder Wrestler Steroide nimmt und dass keines der Anti-Drogen/Steroide Programme etwas bewirkt und er fordert, dass sich die Politik einschaltet und Drogen/Steroid-Tests zum Gesetz im Wrestling-Business macht. Ich kann da nur zustimmen, denn keine Liga wird ein ernsthaftes Anti-Drogen/Steroide Programm auf die Beine stellen.

    Warum nehmen die Wrestler überhaupt Steroide, wenn sie doch über die Risiken bescheid wissen? Ganz einfach: In den großen Ligen (z. B. WWE, TNA etc.) hat man (fast) nie eine Chance um nach oben zu kommen, wenn man nicht ein Muskelberg mit einer Größe von ca. 190 cm ist. Ausnahmen gibt es natürlich (z. B. CM Punk in der WWE), aber größtenteils werden kleine und schmächtige Wrestler als Jobber verheizt (Jobber=Wrestler die fast nie Namentlich erwähnt werden und gegen die "Großen" chancenlos verlieren müssen).
    Ring of Honor ist da eine Alternative, diese setzen auf "Normalgebaute", die sich nur durch normales Training Muskeln aufgebaut haben (natürlich gibt es dort garantiert auch schwarze Schafe).

    Mein Fazit: Wenn niemand ersthaft etwas gegen diesen Missbrauch von Drogen und Steroiden im Wrestling unternimmt, werden noch viele, viele weitere so wie Chris Benoit, Eddie Guerrero oder auch wie Biff Wellington enden (und dieser Tread wird einer der längsten überhaupt...). Ich hoffe, dass die Todesfälle endlich die Wrestlingbosse (z. B. Vincent Kennedy McMahon Jr.) wachrütteln und diese veranlassen endlich etwas wirksames zu unternehmen und nicht nur versuchen die Medien zu beschwichtigen mit Scheinprogrammen wie dem Wellnessprogramm.

    PS: Die WWE hat kürzlich einen Ringrichter entlassen, da er angeblich Steroide nahm. Irgendwie lustig, wenn ich mir da Wrestler wie Batista oder Bobby Lashley ansehe, die wohl eine Monatspackung Steroide wie Cornflakes zu Frühstück verspeisen. Naja, die WWE läuft ja eh nach dem Prinzip:
    "Wenn er dir nichts nützt: Entlassen und zeigen das wir was gegen Steroide unternehmen. Wenn aber ein nutzen besteht: Nicht entlasen und einen Steroidenmissbrauch leugnen und vertuschen."