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Vorherige Beiträge 60

  • @MoD3000,

    vergiß das mit dem Bhakti! Sieh mal, was ein praktizierender Bhakti-Yogi dazu geschrieben hat:

    Die Vaisnavas halten Jnana- Kriya- Raja- Yoga für grosse Umwege, die man sich ersparen kann, sofern man zu Krsna will.

    man sich direkt in Liebenden Dienst zu Krsna begeben, dieser Weg ist schon herausfordernd genug, aber doch im Grunde eigentlich ganz einfach, Prasadam essen, chanten, Dienst, zb. Predigen, Bücher verkaufen, Krsna/Chaitanya Lilas erzählen, kochen, putzen, musizieren, bajans singen, aratis und festivals mitmachen, tanzen, sich niederwerfen, Liebe zu krsna entwickeln. es ist ein ganz konkreter Weg, keine spezielle Einweihung in eine durchaus komplexe Praktik mit verschiedenen einweihungs-graden..
    klar es gibt auch Einweihung und sich für einen Guru entscheiden etc. aber das Chanten an und für sich ist einfach. Wobei es Vergehen gibt, die einem den erfolg erschweren können.

    Das ist nichts für Dich, genauso gut könntest Du versuchen, Dich in ein Gummibärli zu verwandeln!
  • Yep, genau.
    Und die Rajas sind so wie auch Patanjali selbst der Ansicht, daß Du die Fähigkeit zur Konzentration im Rahmen des Yoga erlernen und dann aber mehr oder weniger immer und überall anwenden sollst.
    Das "im hier und jetzt sein" der westlichen Psychologie meint auch nichts anderes.

    Mir hat Yoga dabei wirklich geholfen - man kann mir viel vorwerfen, aber mangelnde Konzentrationsfähigkeit gehört nicht dazu.
  • nun es ist schwierig immer ganz bei der Sache zu bleiben
    gerade bei langweiligen Sachen (Unterricht) schweift man gedanklich schnell ab und dann kriegt man halt nicht mehr alles mit bzw. das gerade zu vollbringende Werk verliert an Qualität
  • Vritti sârûpyam itaratra

    Otherwise he is of the same form as the thought-streams.
    Vrittis sind die Neigungen, von den Gedanken bis zum realen Tun. Itaratra steht für "andernfalls" (also wenn man sich nicht in seinem wahren Selbst befindet), und sarupyam für "gleich sein".

    Patanjali begründet hier, wieso es so wichtig ist, im wahren Selbst zu sein, und daß jeder Gedanke die Gefahr birgt, uns davon zu entfernen.
    Wie geht es euch in der Praxis damit?
  • Ich hab jetzt alles gelesen aber ich fürchte, ich bin einfach zu atheistisch veranlagt. Ich werde daher darauf verzichten, dir im Detail zu beschreiben, wo man Schnörkel weglassen könnte, es hat schon bei den 3x7 nix gebracht ;)
  • Und nun - ganz besonders für heineken - das Sahasrara Chakra:
    Es wird bei uns meistens als "Scheitel-" oder "Kronenchakra" bezeichnet, denn es liegt an der Spitze des Kopfes, am Scheitel, dort, wo sich beim Neugeborenen die große Fontanelle befindet, also eine jener Stellen, wo das Gehirn in den ersten Monaten noch nicht durch den Schädelknochen geschützt ist. Gemäß hinduistischer Vorstellung kommt durch diese Öffnung die Seele im Mutterleib in den Körper des Feten.
    Sahasrara ist auch bekannt als Brahmarandra (der Sitz Brahmans) und Muktidvara (das Fenster der Befreiung), denn es ist das Tor zum Absoluten, in dem die Seele das begrenzte innere Universum mit dem unbegrenzten äußeren Universum vereint. Ein weiterer Name wäre Chakratita Chakra - das Chakra, das jenseits aller anderen liegt.

    Sahasrara hat 1000 Lotusblätter, sein Symbol soll diese Vielzahl von Blütenblättern darstellen.
    Auch Sahasrara liegt natürlich jenseits der Elemente, und es ist farblos. Ihm kann auch keine Guna (Eigenschaft) mehr zugeordnet werden, denn es ist jenseits aller Qualitäten. In ihm manifestieren sich alle Tugenden, Konzentration auf dieses Chakra führt zu Weisheit und Befreiung, denn es macht geneigt zur "Erfahrung im Atompunkt".
    Das Feuer, das hier brennt, ist Visvarupa mahana agni, das kosmische Feuer.
    Einen regierenden Planeten gibt es nicht mehr - aber eine führende Gottheit: Paramatma, das höchste Selbst. Um Brahman zu erkennen, muß man zu Brahman werden. Die Samen-Silbe des Sahasrara ist das bekannte "Om", die Silbe Brahmans. (Eigentlich: AUM, das Wort Gottes, das heiligste Wort der Veden. Es repräsentiert die drei Körper jedes Menschen und die dreifachen göttlichen Qualitäten: A steht für den kausalen Körper, U für den astralen Körper und M für den physischen Körper.

    "Sahasra" bedeutet in Sanskrit tausend, und "ara" steht für "Speichen eines Rades", es ist das Feuerrad mit den tausend Speichen. Tausend, weil es einerseits "viel" ist, und andererseits aus der Multiplikation von 1 x 10 x 10 x 10 entsteht. Die Zahl Eins repräsentiert die Seele im Körper, die erste Zehn steht für die zehn Richtungen (es gibt vier Seiten, vier Ecken, ein oben und ein unten), dies alles umfaßt den gesamten Raum. Die zweite Zehn steht für die zehn vitalen Atemarten, die dritte Zehn für die zehn Sinnesorgane. Durch unterschiedliche Kombinationen dreht sich das Rad des Lebens also in tausend Richtungen, wobei die Zahl nur die Vielzahl der möglichen Aktivitäten ausdrücken soll.

    Der tausendblättrige Lotus läßt seine Blütenblätter über unseren Kopf Richtung Körper hängen, die göttliche Kraft erhält unser Leben, ohne, daß wir dessen gewahr werden.
    Nur wenn Kundalini im Sushumna aufgestiegen ist, und sich Shiva und Shakti, die beiden Formen der kosmischen Energie, vereinigt haben, ist Samadhi erreichbar - in der höchsten Form (wenn der Yogi bereits ständiges Gottbewußtsein erlangt hat, also auch, während er mit weltlichen Tätigkeiten beschäftigt ist) der Zustand des Nirvikalpa samadhi: Dies ist das höchste Stadium, das durch Meditation erreicht werden kann, eine vollständige Verschmelzung mit dem Gottesbewußtsein, bei der alle Aktivitäten des Körpers und des Geistes zum Stillstand kommen, also auch Puls und Atem. In diesem "turiya samadhi" (mit Gott verschmelzen, ein weiterer Name für nirvikalpa) ist der Yogi gleichzeitig in der Welt und nicht mehr in ihr. Es ist dann seine Entscheidung... das Tor zur Unendlichkeit wird Sahasrara von Yogis genannt.
    Aber auch bei tiefer Meditation im Sahasrara auf einer weniger fortgeschrittenen Stufe (es gibt verschiedene Arten von Samadhi) verändert sich die Wahrnehmung drastisch: Man nimmt nur mehr inneren Frieden und inneres Glück wahr, ist völlig absorbiert im göttlichen Selbst, alle Farben und Formen lösen sich auf, alles Licht verschmilzt zu einem einzigen, man wird frei von allen Namen und Begriffen: Soll heißen, es ist eine Art ekstatischer Zustand, den man nicht wirklich überzeugend beschreiben kann.

    Angst korrumpiert, und zwei Ängste machen das Leben erbärmlich: Die Angst, das Glück zu verlieren und die Angst vor dem Tod. Wenn Du aus Deinem Traum erwachst, wirst Du stets frei von Angst sein.
  • Die Kinesiologen also. Meins sind die nicht.
    Trotzdem eine faszinierende Vorstellung - wie originell sie ist, hast Du ja schon selbst festgestellt.
    Aber sag, hast Du noch nie daran gedacht, einfach selbst herauszufinden, was es damit auf sich hat? Also selbst Yoga zu lernen? So furchtbar aufwendig ist es nicht, und es hat seine benefits. Für jeden. :)
  • Scherz war das keiner, aber dank meiner totalen Indifferenz hab ich's bisher geschafft es zu vermeiden in Erfahrung zu bringen was das nun tatsächlich bedeuten soll. Ich hab diese Information von einem Kinesiologen-Zentrum ("Akademie"), die auf Drängen meiner Mutter und meiner Tante hin inzwischen schon meine ganze Familie zu Besuch hatten. Bei mir bestanden sie darauf, dass ich mich in meinem mit Sicherheit letzten Leben befände. Als ich dann im Internet nachlas, konnte ich über meinen "Zustand" nichts finden, nur ausgesprochen viel darüber, dass Voraussetzung für die Erleuchtung die Öffnung ALLER Chakren sei - so scheint mir dieser Fluchtweg versperrt. :rolleyes: